Überspringen zu Hauptinhalt

Das Reform-Konzept für ARD und ZDF „Rundfunk-Agenda 2020“

mehr Qualität     weniger Programme     Kosten senken     Bürger-Beteiligung

mehr Objektivität     Finanzierung über Steuern     faire Rundfunk-Gehälter

Extra-Worte zum Tag

GroKo-Parteien droht bei EU-Wahl die Strafbank

Am 26. Mai 2019 findet die EU-Wahl statt. In den Niederlanden und Britannien begann sie bereits heute am 23. Mai. Die regelmäßigen Umfragen und Prognosen zeigen das Stimmungsbild in Deutschland. Danach droht den GroKo-Parteien herbe Verluste. Stimmten 2014 noch über 60 Prozent der Wähler für die drei Parteien, dürften sie dieses Mal zusammen nicht mal mehr jedes zweite Wählerkreuz bekommen. Laut der neuen Insa-Umfrage für BILD mit 2875 Befragten zwischen dem 16. und 20. Mai, werden es sogar nur 43,5 Prozentpunkte. CDU/CSU kommen auf 28 Prozent (- 7%), die Grünen landen mit 18 Prozent (+ 7%) klar vor der SPD mit 15,5 Prozent (- 12%). Die AfD kommt auf 12 Prozent (+ 5%), die FDP auf 8 Prozent (+ 4,5%) und die Linke auf 7 Prozent (- 0,5%). Spannend ist auch der Blick auf die kleineren Parteien, da es für den Einzug ins EU-Parlament keine Fünf-Prozent-Hürde braucht. Sonstige Parteien erreichen zusammen 11,5 Prozent (+ 2,5%). Darunter haben insbesondere die Freien Wähler (3%), DIE PARTEI (2,5%), die Tierschutzpartei (2%) und die Piratenpartei (1%) Chancen auf Abgeordnetenmandate. Weitere sonstige Parteien kommen zusammen auf 3 Prozent.

Die Wahl nähert sich mit großen Schritten – und eine Umfrage im Auftrag von Spiegel Online zeigt ein etwas pikantes Problem der GroKo-Parteien: Für viele Wähler zeigen sich offenbar kaum noch Unterschiede zwischen den beiden Koalitionspartnern. So finden laut einer Civey-Erhebung 46,1 Prozent der Unions-Sympathisanten und 47,4 Prozent der SPD-Anhänger, ihre Parteien unterschieden sich in ihren Inhalten vor der Wahl „weniger stark“ voneinander. Weitere 7,7 bzw. 6,8 Prozent der CDU/CSU- und SPD-Unterstützer erklärten gar, die Koalitionäre unterschieden sich „gar nicht“. Mit anderen Worten: Eine Mehrheit der Anhänger erkennt nur noch geringe Unterschiede zwischen den Parteien. Wenig überraschend fällt das Urteil bei den Anhängern der Oppositionsparteien noch deutlicher aus – insbesondere in Unterstützerkreisen der AfD. Von den befragten AfD-Anhängern konnten 55,2 Prozent keine Unterschiede zwischen Union und SPD ausmachen. Aber auch jeweils gut zwei Drittel der Grünen-, FDP- und Linke-Sympathisanten erkennen „weniger starke“ oder „gar keine“ Unterschiede. 

Aktuell sitzen neben den 7 Bundestagsparteien noch folgende Parteien im EU-Parlament: ÖDP, Freie Wähler, DIE PARTEI, NPD, Familienpartei, Piraten und Tierschutzpartei (jeweils mit 1 Sitz). Die Wahlbeteiligung lag vor fünf Jahren bei nur 48,1 Prozent. Und auch für die Wahlsendungen von ARD und ZDF hatten die Bürger kaum Interesse: die Quoten lagen nur zwischen fünf und neun Prozent. Der Skandal in Österreich (Strache-Video) und der Rezo-Angriff im Netz auf Union, SPD und AfD („Die Zerstörung der CDU“) mit 5,2 Millionen Aufrufen (23.5. um 16 Uhr), werden den derzeitigen bzw. ehemaligen Volksparteien Niederlagen einbringen. In Bremen wird die CDU die SPD überholen und im Herbst finden im Osten drei Landtagswahlen statt. AKK schwächelt massiv und die SPD wird für Andrea Nahles einen neuen Führungskopf suchen müssen. Die Wähler werden daher die Politik des Weiter-so von Merkel, Nahles & Co. auf die Strafbank wählen. So funktioniert Demokratie – wenn Politiker nicht liefern.

ARD & ZDF brauchen noch mehr Geld

Senderlogo von ARD/ZDF/Deutschlandradio

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk legt der KEF Finanzplanung für 2021 bis 2024 vor   –    Die 11 öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (9 im ARD-Verbund, ZDF und Deutschlandradio) haben in einer konzertierten Aktion ihre Finanzplanung für die Beitragsperiode 2021 bis 2024 bekannt gegeben und am 30. April der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) übermittelt. Sie wollen allgemein einen jährlichen Aufschlag von 2,49 Prozent und beim Personal von jährlich 2,5 Prozent. Bei der Steigerungsrate für das Personal argumentieren ARD und ZDF unisono, dass sie „deutlich unter den Tarifsteigerungen beim öffentlichen Dienst“ liegt. Dafür liegen aber die ARD/ZDF-Gehälter über dem öff.Dienst (TvöD). Hier könnten bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden.
Mehr lesen

Mehr Talk-Shows für das talkmüde Publikum ?

Volker Herres – Foto ARD

ARD-Programmdirektor Volker Herres kann sich vorstellen das im „Ersten“ noch häufiger getalkt wird – obwohl sich die politischen Talkshows im Sinkflug befinden. Schuld daran sind aber nicht Maischberger, Plasberg und Will, so Herres sondern das schwächelnde Vorprogramm. Vor über 45 Jahren ging Dietmar Schönherr mit der ersten Talkshow „Je später der Abend“ im deutschen Fernsehen auf Sendung und die Zuschauer staunten. Aber mittlerweile herrsch beim Publikum ein gewisser Überdruss, so dass sich die ARD mit der jüngsten Quoten-Entwicklung nicht zufrieden geben möchte (rund 10% – im Alter bis 49 Jahren nur 5%). Zwischen September 2018 und heute haben die drei Polit-Talks Zuschauer verloren. Im Jahr 2018 erreichte „Will“ durchschnittlich 3,43 Mio. Zuschauer, 2009 waren es noch 3,79 Mio. Bei Plasberg („Hart aber fair“) waren es 2,69 bzw. 2,94 Mio. und bei „Maischberger“ 1,37 bzw. 1,68 Mio. Zuschauer. Nur „Maybrit IIlner“ vom ZDF konnte sich steigern: von 2,36 Mio. (2009) auf 2,53 Mio. Zuschauer in 2018. Laut ZDF-Eigenwerbung bohrt sie auch stetig nach, während andere nur Fragen stellen. Wollen oder können die anderen nicht kritisch nachfragen ? 

Mehr lesen

Medien-Sturm wegen Notre-Dame

ARD-Senderlogo

Die Berichterstattung zum Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat einen Sturm in den deutschen Medien entfacht. Dem ÖRR wird von vielen Seiten vorgeworfen, nicht ausreichend über den Brand am Montag (15.4.2019) in den Abendprogrammen berichtet zu haben. Beide Anbieter hätten wieder falsch reagiert – sie hätten geschlafen. 

Mehr lesen

Die neue 20-Uhr-Tagesschau ab Juli 2019

„Wir von der ARD sind die erste Adresse für aktuelle, umfassende, objektive und hintergründige Nachrichten“, so ARD-Programm-Direktor Volker Herres zum Umbau der TAGESSCHAU um 20 Uhr. Ab Dienstag 7. Juli wird die meistgesehene Nachrichten-Sendung in Deutschland um 15 Minuten auf eine halbe Stunde erweitert. „ARD und ARD aktuell (produziert die Nachr.-Sendungen) kommen den vielen Wünschen unserer Zuschauer, und auch Kritikern, gerne entgegen“, sagte Direktor Herres. Die neue 20-Uhr-Tagesschau wird moderner – mit Moderation, mit mehr Informationen, mit ausführlicher Wetterschau und Sport-Meldungen. „In Zeiten mit undurchschaubaren Entwicklungen und komplexer politischer Materie, müssen wir vom ARD-Fernsehen unseren Zuschauern das beste Nachrichtenprodukt anbieten. Die Bürger zahlen nicht nur dafür, sie haben auch ein Recht darauf, so Kai Kniffke – seit 2006 Chef von ARD aktuell in Hamburg. 

Mehr lesen

ORF soll Aktiengesellschaft werden

ORF-Nachrichtenstudio ZIB – (Foto  ORF -Thomas Ramstorfer)

Wiener Regierung plant Total-Reform des öffentl.-rechtl. Rundfunks  – 

Der Österreichische Rundfunk (ORF) steht vor einer Total-Reform, wenn es nach der Wiener Bundesregierung geht. Falls sich die konservative ÖVP und die rechte FPÖ über die Zukunft des öffentl.-rechtl. Rundfunks einigen können und ein (bisher vertraulicher) Gesetzesentwurf akzeptiert wird. Die wichtigsten Punkte in diesem Rundfunk-Papier sind: Verringerung der Ausgaben, die Umwandlung des ORF in eine Aktiengesellschaft, neue Führungskräfte in der ORF-Leitung und bessere Transparenzregeln. Die diskutierte Abschaffung der Rundfunk-Gebühr GIS soll aber getrennt von der Reform erst im Jahr 2022 realisiert werden. 

Mehr lesen

Rundfunk-Rettung oder Scherbenhaufen ?

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm (Foto BR)

Politiker diskutieren über Rundfunk-Finanzierung und Sparkonzepte 

Die 16 Länder-Chefs in Deutschland sind entweder sehr geduldige Menschen oder ihnen ist das Thema Reformierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht so wichtig. Seit über drei Jahren erwarten sie von den ARD/ZDF-Verantwortlichen konkrete Vorschläge zu Sparkonzepten und Neuaufstellung des ÖRR. Doch die Anstalts-Oberen stellen sich stur und lassen die Politiker in einer Art olympischer Dauer-Disziplin ins Leere laufen.

Mehr lesen
Jetzt aktiv werden! Bürger sagen Ihre Meinung!

Für das bestehende duale Rundfunksystem plädieren 74 Prozent der Bürger. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL, ist nur knapp die Hälfte der Befragten der Meinung, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag gut (39%) bzw. sehr gut (9%) erfüllen.

Mehr lesen

Wenn ich im Jahr 210 Euro übrig hätte, würde ich das Geld ausgeben für… Hier können Sie Politikern und Rundfunk-Intendanten direkt mitteilen, wofür Sie ihr kostbares Geld ausgeben würden, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk über Steuern finanziert würde.

Mehr lesen

Haben auch Sie sich schon öfters über die deutschen Radio- und Fernseh-Programme geärgert? Über die Sendungen und ihr Niveau? Über die ausgestrahlten Angebote und die fehlenden Sendungen mit neuen Ideen?

Mehr lesen
GEZ Rundfunkbeitrag

… für Existenzgründer, Klein-Unternehmer, Geringverdiener und Familien und zahlen die Rundfunk-Gebühren für jeweils ein Jahr.

Mehr lesen
Außenansicht des Reichstagsgebäudes am Tag der Ein- und Ausblicke im Deutschen Bundestag.
Besucher auf dem Platz der Republik.
TEA, Westansicht, Westeingang

Ordnungsnummer: 3652288
Ereignis: Tag der Ein- und Ausblicke,Liegenschaften, Architektur
Gebäude / Gebäudeteil : Reichstagsgebäude, Außenansicht
Nutzungsbedingungen: http://www.bundestag.de/bildnutz

Es werden nur einfache Nutzungsrechte eingeräumt, die ein Recht zur Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte ausschließen.

Der Bundestag mit aktuell 709 Abgeordneten ist zu groß und zu teuer – eine Reduzierung auf 450 Mitglieder ist völlig ausreichend …

Mehr lesen

Politiker brauchen den oldenburgischen Mut

Wie ein gordischer Knoten zerschlagen werden kann

Es gibt Situationen, da gibt es weder ein vor noch ein zurück. Dann handelt es sich in der Regel um ein kompliziertes und komplexes Themengeflecht von großer Tragweite. Politiker treten mit vielen (schönen) Worten in der Öffentlichkeit auf und organisieren unzählige Diskussionsrunden hinter verschlossenen Türen. Und während Politiker (und auch Experten) sich die Köpfe heißreden, haben die Bürger längst gemerkt, dass der „Karren“ festgefahren ist und die gewählten Volksvertreter keine Lösung anbieten können. Auf die Idee, auch mal den ausgelatschten Trampelpfad zu verlassen, um so den gordischen Knoten zu zerschlagen, kommen sie nur selten oder nie.

Mehr lesen

Aufgeblähter Bundestag in Zukunft mit 830 Abgeordneten ?

Besucher beim Hinaufgehen zur Aussichtsplattform der Kuppel über die spiralförmige Rampe. Links der verspiegelte Rüssel und ein Teil des Sonnensegels.

Wahlrechts-Debatte: Vertrauliche Runde mit Bundestagspräsident Schäuble muss „Quadratur des Kreises“ lösen

Die dramatischen Bewegungen bei den Wahlergebnissen der letzten Zeit wirken sich auch auf die Wahlrechts-Debatte aus. Verluste für die (Volks-) Parteien CDU, CSU und SPD und starke Gewinne für die Grünen und die AfD, werden die Anzahl der Überhang- und Ausgleichsmandate bei den nächsten Bundeswahlen erheblich anschwellen lassen.
Als sich der Bundestag vor einem Jahr konstituierte, war er mit 709 Abgeordnete (MdB`s) der größte aller Zeiten – mit 111 Mandaten über der gesetzlichen Mindestgröße von 598. Die Wahlrechtsreform von 2012 hat es möglich gemacht. Es wurde beschlossen, Überhänge durch zusätzliche Mandat auszugleichen, sodass der Parteienproproz, welcher sich aus den Zweitstimmen ergibt, sich auch in der Sitzverteilung widerspiegeln muss. Zu Beginn der neuen Legislaturperiode hat sich eine kleine Gruppe aus sieben Abgeordneten aller Bundestagsparteien unter dem Vorsitz von Wolfgang Schäuble konstituiert. Die Runde tagt vertraulich und soll Pläne erarbeiten, wonach die Bundestagsgröße nicht noch weiter ausufert und einigermaßen berechenbar bliebt. Es ist wie die „Quadratur des Kreises“, so Schäuble.

Mehr lesen

Krawalle in Chemnitz: Was ist bloß los im Osten?

Liegt die Verantwortung für die Ausschreitungen in Chemnitz „nur“ bei einigen gewaltbereiten Rechtsradikalen? Inwiefern ist es (auch) das Ergebnis von 40 Jahren DDR? Dazu ein Gastkommentar von Rüdiger Jope, gebürtiger Sachse und Chefredakteur des Männermagazins MOVO.
Die Bilder aus Chemnitz sorgten bei mir für einen Flashback. Rückblende: In der sächsischen Kleinstadt, in der ich bis vor einigen Jahren als Pastor tätig war, gab es 2010 das Ansinnen, einen offenen Jugendstrafvollzug einzurichten. Gebäude waren vorhanden, erste Gespräche mit der Stadt liefen. Dann griff die Presse das Thema auf. Am nächsten Morgen entdeckte ich bei meinem Bäcker neben Brötchen und BILD-Zeitung Unterschriftslisten. Die „Wutbürgerwelle“ rollte. Es brodelte im Ort.

Mehr lesen

100 Tage SPD-Vorsitzende Andrea Nahles – Praxisschock auf Bayern-Tour

Droht ein vorzeitiges Ende der Großen Koalition ?  

Gewählt mit nur 66,4% an die Parteispitze, droht Nahles und der SPD bei der Bayernwahl am 14.10.2018 mit 13% ein Desaster. In Fürth (bei Nürnberg) holte die Partei über 50% und Oberbürgermeister Jung wurde mit stolzen 73% gewählt. Nahles: „Wie habt ihr das geschafft?“ Überschaubarkeit, soziale Kontrolle, keine Anonymität, „außerdem schafft der Mindestlohn sozialen Frieden“, so Jung. Doch OB Jung hat noch andere Botschaften: Aus Bulgarien und Rumänien kämen Familien, teils Roma, mit acht, neun Kindern, „das sind oft Analphabeten, und sie verursachen Riesenärger“. Mit Jobscheinanmeldungen erhielten sie Zugriff auf Sozialleistungen. Das hiesige Kindergeld lockt kräftig an. „Wir müssen eine gemeinsame Linie abstimmen“, sagt Nahles, „etwas machen, was funktioniert.“ Ein Kraftakt, denn die Sache mit dem Kindergeld ist ein Beispiel für den Widerspruch in Nahles’ Partei: SPD-Kommunalpolitiker wollen praxisnahe Lösungen für den Alltag.

Mehr lesen

Merkel, Erbfolgerin des deutschen Widerstands

Sommer-Pressekonferenz von A. Merkel am 20.7.18

„Die Frage, wie wir in Europa vorgehen, ob wir das einseitig machen, ob wir das unabgestimmt machen, ob wir das zu Lasten Dritter machen, ja oder nein, ist für mich eine zentrale Frage meiner Politik“, sagte Merkel. „Diese Pressekonferenz findet am 20. Juli statt. Der 20. Juli ist nicht irgendein Tag in der deutschen Geschichte. Viele Menschen haben ihr Leben für Europa, für ein gemeinsames Europa gelassen. Das sehe ich schon als einen wichtigen Auftrag an, der im Übrigen auch schon in der Präambel des Grundgesetzes niedergelegt ist.“ Der 20. Juli als Begründung für ihre Unbeugsamkeit in der Flüchtlingsfrage: Das ist eine verblüffende Konstruktion. Sie sagt viel über die Kanzlerin im 13. Jahr ihrer Regentschaft. Man könnte sogar zur Meinung gelangen, dass sie nahezu alles sagt.

Mehr lesen

NEW YORK TIMES fordert „Wirrkopf“ Merkel zum Rücktritt auf

Kolumnist und Pulitzer-Preisträger Bret Stephens schreibt „Why Merkel must go“

Im November 2016 rief die „New York Times“ die deutsche Bundeskanzlerin zur letzten „Anführerin der freien Welt“ aus. Das war nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Nun aber meldet sich auch in der größten Tageszeitung der USA eine Stimme zu Wort, die den Rücktritt der Bundeskanzlerin fordert (TAGESSPIEGEL v. 9.7.2018). Der konservative Pulitzer-Preisträger und Kolumnist Bret Stephens, nimmt in seinem Artikel „Why Merkel must go“ kein Blatt vor den Mund und zeigt auf, warum Kanzlerin Merkel nun doch besser zurücktreten sollte.

Mehr lesen

Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Illustration Simon Neufeld

Pressekonferenz des Caritasverbandes zur Jahreskampagne 2018

Die Suche nach einer Wohnung gestaltet sich für immer mehr Menschen als nahezu aussichtsloses Unterfangen. In vielen Großstädten und Ballungszentren ist es kaum möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Knapper Wohnraum und steigende Mieten treffen mittlerweile nicht nur Menschen mit geringem Einkommen. Auch Menschen aus der Mittelschicht, die als Pfleger, Polizist, Krankenschwester oder Erzieherin arbeiten, spüren ebenfalls, dass bezahlbarer Wohnraum Mangelware geworden ist. Das Problem hat die Mitte der Gesellschaft erreicht.

Mehr lesen

Kai Gniffke – neuer SWR-Intendant (Foto tagesschau.de)

Infografik: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre... | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: Wenn am Sonntag Europawahl wäre... | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre... | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: Das Grundgesetz wird 70 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: So (un)weiblich ist die Europawahl | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: Kaum Glasfaser in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Berlin mit Fernsehturm
Infografik: So sieht Deutschland fern | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Infografik: Deutsche wollen auch auch über Rundfunkbeitrag abstimmen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Foto MDR: Funkhaus Magdeburg

Der Rundfunk-Beitrag wird stabil bleiben!

Die Bundesländer wollten eigentlich den öffentl.-rechtl. Rundfunk reformieren. Dazu wurde 2016 die Arbeitsgruppe „Auftrag und Strukturoptimierung“ eingerichtet. Der Sendeauftrag sollte neu definiert, der (Behörden-) Betrieb optimiert und die Ausgaben reduziert werden. Und der Rdf.-Beitrag nicht ins uferlose steigen. Doch davon wollen die Landespolitiker nichts mehr wissen. Die Medienpolitik dreht sich im Kreis und die Chefs der Sendeanstalten fordern weitere 750 Millionen Euro jährlich. Obwohl ARD und ZDF pro Jahr über 9 Milliarden Euro verfügen. Dazu sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) aus Mainz, dass der Finanzbedarf die Höhe des Beitrags bestimmt und nicht umgekehrt. Denn beim Thema „Beitragsstabilität“ dürfe man nicht vergessen, dass sich die „Rahmenbedingungen der Auftragsentwicklung“ änderten und der „Kostenaufwand“ steige. Deshalb gehe es um eine „relative Beitragsstabilität“. Doch, welche Erhöhung gilt noch als „relativ stabil“, wenn der Beitrag auf 19 oder sogar 20 Euro steigt? Und nein, nicht die Höhe der Ausgaben bestimmt die Beitragshöhe, sondern der öffentl.-rechtl. Auftrag mit anspruchsvollen Programmen und verantwortungsbewussten Ausgaben. Aber ohne gigantische Fußball-Millionen, 8.800 Krimis im Jahr und 19 Fernseh- und 76 Hörfunk-Programme. Daher gilt: Weniger ist mehr! Einfach mehr Programm-Qualität. Und auch noch wichtig, die nächsten Wahlen stehen vor der Tür.

Berlin - Bundeskanzleramt
ZDF-Sendezentrale - Mainz - Foto ZDF.de
NEONLICHT

   ARD: „Wir sind deins“ !

Donnerwetter, unsere ARD ist in der Realität angekommen. Der öffentliche Rundfunk gehört doch uns Bürgern und nicht Politikern & Funktionären, Intendanten & Direktoren. In einer großen Offensive mit Spots im Fernsehen, Radio und Internet, sucht der ARD-Dampfer Kontakt zu uns Bürgern. Oder wie es der ARD-Vorsitzende, Ulrich Wilhelm, sagt. „Die ARD dient der Gesellschaft. Dafür wollen wir nicht nur ’senden‘, sondern auch‘ empfangen‘: So setzen wir … auch auf einen verstärkten Dialog mit unserem Publikum, um mehr Transparenz zu bieten und mehr Wissen über die ARD zu vermitteln.“ Aber, liebe ARD, dafür reichen doch Aktionen, wie bunte „Tage der offenen Tür“ und schöne Mitmach-Aktionen, sowie Bilder-Broschüren, nicht aus. Und dann seit ihr auch noch auf der Suche nach Anerkennung bei uns Beitragszahlern. Das habt ihr auch bitter nötig: In der halben Bevölkerung (Alter 14 bis 49 Jahren), erreicht ihr von ARD & ZDF im Jahr 2017 von 100 möglichen Zuschauern nur noch 13! Unglaublich! Daher gilt: Ihr Zuschauer von ARD & ZDF, schaut auf diese Programme und bedenkt, dass ihr diese wertvollen Programme nicht preisgeben dürft – aber mit euren Beiträgen finanzieren müsst. Demokratie nach ARD-Art.

Foto MDR: Funkhaus Leipzig
Foto HR: Funkhaus Frankfurt
Foto SWR: Funkhaus Stuttgart

Neue Artikel

Überblick 19 Fernseh- und 76 Hörfunk-Programme von ARD & ZDF

Fernseh-Programme

Anmerkungen: Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk (SR) strahlen keine eigenen Programme aus – sie beteiligen sich an den Programmen NDR-FS bzw. SWR-FS. Zu bestimmten Sendezeiten werden für die Länder Bremen und Saarland eigene Sendungen (Aktuelles, Politik, Sport) von der jeweiligen Sendeanstalt ausgestrahlt. Das junge Programm FUNK bietet seine Sendungen nur online an.

9 Landesrundfunk-Anstalten im ARD-Verbund

Hörfunk-Programme & Web-Channels der 9 Landesrundfunk-Anstalten und des Deutschlandradios

 Landes-Infor.- u. Musik-Prog.
(Pop / Softpop)
Schlager-Radios
(z.T. mit Softpop,
Oldies, Evergreens)
Pop- u.
Service-Wellen
(z.T. mit
Ak., Rock)
Junge Radios
(Alternativ-
Musik
u. Infos)
Info-Radios
(Aktuelles
u. Sport)
Anspruchsvolle
Infor.- u. Kultur Programme
Kultur-Programme
16x8x9x9x7x3x11x
NDR 1
Niedersachsen
Welle Nord / SH
Hamburg 90,3
Radio MV
NDR Plus*NDR 2N-JoyNDR InfoNDR Kultur
Bremen EinsBremen VierBremen NEXTBremen Zwei
Berlin 88,8
Antenne Brandenburg
Radio EinsFritzInfo-RadioKultur-Radio
MDR 1
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
MDR
Schlagerwelt*
(mit Regional-Nachr./3 Länder)
MDR JumpMDR SputnikMDR AktuellMDR Figaro
MDR Klassik*
WDR 2 / NRW
(Aktuelle Welle)
WDR 4WDR-1LIVE
z.T. Junge
Generation
1LIVE-DIGGI*WDR 5WDR 3
HR 1 / HessenHR 4HR 3You FMHR infoHR 2
SWR 1
B.-Württemberg
Rheinland-Pfalz
SWR 4
B.-Württemberg
Rheinland-Pfalz
SWR 3Das Ding*SWR-Info*SWR 2
SR 3 / SaarlandSchlagerwelt*SR 1Unser Ding*Antenne SaarSR 2
BR 1 / BayernBR plus*BR 3BR Puls*B5 aktuellBR 2BR Klassik
DeutschlandfunkDLF Kultur
Insgesamt: 63 Programme (davon 10 nur online*)

Weitere 2 Programme / 4 Web-Channels* / 7 Ergänzungs-Programme (E) (insgesamt 13)

NDR (3)Blue* ("Musik abseits der
Charts")


Info Spezial (u.a. Infor.,Sport, Parl.-Debatten,
für Ausländer)
Traffic (E - Verkehr)
MDR (2)Sachsen - Sorbisches Prog. (E)Sachsen extra (E - Sport, Parl .-Debatten)
WDR (4)Cosmo (Infor. u. Welt-Musik) KiRaKa* (für Kinder)Event (E – Sport,
Parl.-Debatten)
Vera (E - Verkehr)
BR (3)Heimat* (Volkstümliche Musik)B5 plus (E – Sport, Parl.-Debatten)B5 Verkehr (E)
DRadioDeutschlandfunk Nova*(Pop-Musik und Wissen)
weitere Web-Channels* (76) - Insgesamt: 152 Hörfunk-Programme und Web-Channels - Stand 6.9.2017
  •  
An den Anfang scrollen
×Suche schließen
Suche