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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) muss schlanker, preiswerter, qualitativ besser und bürgernäher werden. Mit weniger Programmen, aber mit mehr Niveau. Und mit mehr Meinungsvielfalt.

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TELE-BISS Programm-Kritik

Von Anne bis Sandra - Ampel oder Jamaika?

Die Wahlbürger haben ihr Votum abgegeben, die Ergebnisse sind ausgezählt - bis auf Berlin und sein Wahlchaos und bei ARD und ZDF laufen die Talk-Runden auf Hochtouren. 

 

Während die Spitzenpolitiker für eine neue Regierungs-Koalition sondieren, soll es eine Ampel- oder Jamaika-Koalition werden, zerbrechen sich die Dauertalker im Fernsehen die Köpfe: Wer mit wem und wenn ja, warum. Allerdings haben Anne Will, Maybritt Illner, Sandra Maischberger und Frank Plasberg ein großes Problem: Sie haben kaum Informationen über den jeweiligen Wasserstand und so spekulieren sie und ihre Gäste (fast immer die gleichen) in den blauen Himmel. 

Spekulieren zählt aber zur Königsdisziplin bei Politik-Journalisten (nicht nur Robin Alexander) - da blühen sie so richtig auf. Unterstützt werden sie dabei von den bekannten Professoren - täglich zu begutachten, insbesondere bei PHOENIX. Und so lassen sich zum Sparpreis unzählige FS-Stunden füllen. Die Bürger können (sollten) umschalten - bis die Parteispitzen geschlossen vor die Kameras treten und DAS Ergebnis ihrer (erfolgreichen) Verhandlungen der Öffentlichkeit mitteilen.​

Die ÖRR-Sendeanstalten kommen mit Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nicht aus: 2021 rd. 8,1 Mrd. und 2022 rd. 8,5 Mrd. Euro. Plus weitere 2 Mrd. aus Werbung, Zinsen und Betriebserlösen. 

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Aber nicht so !

 
Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden - auf 18,36 Euro. Schon jetzt zahlen wir Bürger von der Jahresgebühr von 210 Euro, drei Euro nur für die ÖRR-Betriebs-Renten von ARD und ZDF. Diese beträgt im Durchschnitt pro Monat und Pensionär ca. 2.000 Euro (20. KEF-Bericht). Bei Rentnern sind es 578 Euro und bei Rentnerinnen sogar nur 245 Euro - im Monat (Uni. Duisburg-Essen 2016). Ist das gerecht? Sind die Unterschiede nicht zu groß? Sollte es hier eine Angleichung geben? 

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Keine Fusion mit dem ZDF

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Der aus dem Amt scheidende ARD-Vorsitzende Tom Buhrow lehnt eine Fusion von ARD und ZDF ab. Das sei eine politische Diskussion und habe nichts mit der Senderreform zu tun, sagt er am Donnerstag im Handelsblatt-Gespräch: „Die ARD wird nicht das ZDF, und das ZDF wird nicht die ARD.“ Aber die beiden Sendergruppen würden jetzt besser kooperierten, etwa bei den Mediatheken. Tom Buhrow weiter: „Wir graben uns da nicht ein. Wir bejahen Veränderung. Organisationsstrukturen dürfen aber nicht den Blick auf unser Produkt bestimmen.“ Ab 2022 wird Buhrow stellvertretender Vorsitzender der ARD, den Vorsitz übernimmt dann die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger aus Berlin - für ein Jahr, mit einer möglichen Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Tom Buhrow (auch WDR-Intendant) will ein breiteres Meinungsbild im Fernsehen abbilden lassen. "Wir sind von allen bezahlt und wollen für alle Programm machen. Als wir jüngst erstmals im 'ARD-Zukunftsdialog' die Menschen befragten, hörten wir sehr oft, wie wichtig ihnen Meinungs- und Informationsvielfalt sind. Dass wir unvoreingenommen und aus vielen Perspektiven berichten sollten. Das dürfen wir nicht ignorieren." ARD und ZDF wird von Bürgern vorgeworfen, nicht alle Meinungen im Programm abzubilden.

Dass die "Tagesthemen" zuweilen einen Pro- und einen Kontra-Kommentar zu einem Thema bringen, sei ein "guter Anfang", so Buhrow. "Wir müssen da weiter experimentieren. Ich empfand einst das Links-rechts-Format mit Hauser & Kienzle im ZDF als demokratiebildend. Die Meinungsfarbe der beiden Journalisten war klar, aber sie mussten danach miteinander klarkommen. So etwas fehlt in der gereizten Stimmung in Deutschland. Wir überlegen, wie wir diese Anregung des Publikums 2022 umsetzen können. Retro ist okay, aber es muss für heute sein."

 

ARD-Vorsitzender Tom Buhrow - Foto WDR - Ben Knabe

Verändern will sich die ARD aber auch im Hinblick auf die Mediathek, die weiter gestärkt werden soll. Ob dafür ein Extra-Budget von 25 Millionen Euro reicht, um mit Netflix und anderen internationalen Playern mithalten zu können? "Man kann immer sagen: Man braucht noch mehr. Das ist der Startschuss für unsere digitale Programmoffensive", erklärte Buhrow im "Handelsblatt". "Und jede ARD-Anstalt hat sich verpflichtet, ins Gemeinschaftsprogramm zu investieren. Ein Riesenschritt!"

Zudem kooperiere die ARD stärker mit Partnern, etwa mit Sky bei Produktionen wie „Babylon Berlin“ sowie mit der Deutschen Telekom bei großen Fußballturnieren: „Bei uns kursiert der Spruch: Teilen ist das neue Haben.“ Angesprochen auf künftige Werbung in öffentlich-rechtlichen Mediatheken sagte Buhrow: „Planen können wir damit nicht. Man muss natürlich sehen, dass im Internet andere Drittplattformen im Umfeld unserer Produkte Werbeerlöse erzielen. Das fließt aber in internationale Kassen.“

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Anmerkungen: Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk (SR) strahlen keine eigenen Programme aus - sie beteiligen sich an den Programmen NDR-FS bzw. SWR-FS. Zu bestimmten Sendezeiten werden für die Länder Bremen und Saarland eigene Sendungen (Aktuelles, Politik, Sport) von der jeweiligen Sendeanstalt ausgetrahlt. Das junge Programm FUNK biete seine Sendungen nur online an.

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