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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) muss schlanker, preiswerter, qualitativ besser und bürgernäher werden. Mit weniger Programmen, aber mit mehr Niveau. Und mit mehr Meinungsvielfalt.

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TELE-BISS Programm-Kritik

Der WDR-Krimi-Kanal

Braucht der WDR einen neuen Programm-Direktor oder warum ist das Dritte Programm so einfallslos? 

Wenn im ARD- oder ZDF-Programm die Spiele der EM 2020 übertragen werden, kontert der große WDR mit seiner Krimi-Dauer-Wiederholungsware. Als ob es dafür Bonuspunkte beim NRW-Innenminister und den Polizei-Präsidenten geben würde. 

An den folgenden Tagen wurde (fast) das gesamte Abend-Programm ab 20:15 Uhr mit Krimis verstopft, auch wenn zeitgleich ARD/ZDF und andere ör Programme dieses Genre ausstrahlten: 

12., 13., 15., 19., 22., 26.,  27. und 29. Juni. 

Welchen Sinn bezwecken Direktor Schönenborn und Intendant Buhrow mit dieser Strategie - außer hohen Einschaltquoten? Oder sind die neuerdings Bestandteil im WDR-Staatsvertrag? Dient der ör Rundfunk nicht zuerst der Information, Kultur, Bildung und dann erst der (banalen) Unterhaltung? Und warum sollten die Bürger in Rheinland und Westfalen für dieses Programm noch mehr Geld ins WDR-Funkhaus bringen? Zeitgleich steigt die Inflation auf 2,5 Prozent - der Alltag wird für die Bürger schon so immer teurer!

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Aber nicht so !

 
Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden - auf 18,36 Euro. Schon jetzt zahlen wir Bürger von der Jahresgebühr von 210 Euro, drei Euro nur für die ÖRR-Betriebs-Renten von ARD und ZDF. Diese beträgt im Durchschnitt pro Monat und Pensionär ca. 2.000 Euro (20. KEF-Bericht). Bei Rentnern sind es 578 Euro und bei Rentnerinnen sogar nur 245 Euro - im Monat (Uni. Duisburg-Essen 2016). Ist das gerecht? Sind die Unterschiede nicht zu groß? Sollte es hier eine Angleichung geben? 

Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema? 

 

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Drei zu Null für das ZDF

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Personal und Gehälter

Seit Jahren ist das ZDF Marktführer bei den Quoten und die Mainzelmännchen wollen ihren Vorsprung noch ausbauen. Im Jahr 2020 lag der Marktanteil bei 13,6% (ARD 11,3%). Doch auch wenn man es den lustigen Figuren nicht ansieht, das ZDF ist überaltert – der Durchschnitts-Zuschauer ist 64 Jahre alt. So beträgt der Markanteil bei den Zuschauern über 50 Jahre stolze 16,8% (ARD 13,3%), bei den 14 bis 49 Jährigen liegt der Anteil bei nur 6,4% (ARD 6,9%). Mit allen Mittel und noch mehr Finanzen geht das ZDF jetzt in die (Fußball-) Offensive.

 

Nach einer Pause von 3 Jahren wird das ZDF ab dem 15. September erstmals um 23 Uhr eine einstündige Sendung mit Zusammenfassungen von Spielen der Champions League (CL) zeigen. An insgesamt 14 Spieltagen (immer mittwochs) sollen laut ZDF unter dem Namen „Sportstudio UEFA Champions League“ Spielberichte mit deutscher Beteiligung gezeigt werden. Zum Programm gehören nach Sender-Angaben „außerdem Ausschnitte und Highlights der anderen Spiele von Dienstag und Mittwoch. Gespräche, Meinungen und Analysen runden das Konzept ab.“

 

Allerdings hat das zusätzliche Sportstudio Konsequenzen zur Folge: Das ZDF reduziert bei anderen Sendungen. Um den Startzeitpunkt 23 Uhr halten zu können, müssen sich aber „auslandsjournal“ (aj) und "ZDFzoom"-Reportage den Sendeplatz ab 22:15 Uhr alle 14 Tage teilen. Bedeutet konkret: Beide Formate verlieren in 2 Wochen jeweils 15 Minuten. Besonders hart trifft es Talk-König Markus Lanz, da er dann erst im Anschluss ab Mitternacht mit seinem Talk auf Sendung gehen darf. Auch wenn Lanz schon häufiger bis nach 1 Uhr auf Sendung war, seine Sendezeit an den Champions-League-Abenden wird von 75 auf 45 Minuten drastisch gekürzt werden. Für den Vielredner und seine Gäste wird das eine echte sportliche Herausforderung werden. An diesen Tagen wird Karl Lauterbach wohl nicht eingeladen werden.

ZDF-Intendant Thomas Bellut - Foto ZDF

Bevor der CL-Ball aber rollt, hat das ZDF schon drei Mal gewonnen. 1.: Das Bundesverfassungsgericht hat dem ZDF (dem ÖRR insgesamt) die volle Gebührenerhöhung von 86 Cent pro Monat zugestanden, 2.: Die neue Gebühr von 18,36 Euro monatlich wird ab August eingezogen und 3.: Das ZDF wird neue und jüngere Zuschauer hinzugewinnen und auch dem „Maischberger-Talk“ aus der ARD viele Zuschauer wegschnappen. ARD-Programm-Chefin Christine Strobl ist nicht begeistert.

 

Fußball regiert die FS-Welt und da macht das ZDF auch als ör Sendeanstalt keine Ausnahme. Der Sendeauftrag mit der Grundversorgung (wie mit „aj“ und „zoom“) steht natürlich auf Papier – das ist aber auch geduldig. Bei König Fußball kennt das ZDF nur Angriff und was ist schon eine gelbe Karte von einigen Politikern, von Medien-Experten und Bürgern? Bei einem Jahresetat von 2,4 Mrd. Euro, wollen Intendant Thomas Bellut und Programmdirektor Norbert Himmler dem Publikum auch einmal teure Sportware servieren und alles werbefrei. So nützlich ist die Rundfunkgebühr.

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Anmerkungen: Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk (SR) strahlen keine eigenen Programme aus - sie beteiligen sich an den Programmen NDR-FS bzw. SWR-FS. Zu bestimmten Sendezeiten werden für die Länder Bremen und Saarland eigene Sendungen (Aktuelles, Politik, Sport) von der jeweiligen Sendeanstalt ausgetrahlt. Das junge Programm FUNK biete seine Sendungen nur online an.

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