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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) muss schlanker, preiswerter, qualitativ besser und bürgernäher werden. Mit weniger Programmen, aber mit mehr Niveau. Und mit mehr Meinungsvielfalt.

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TELE-BISS Programm-Kritik

Das ARD-FS - kurz auch DAS ERSTE genannt - hat viele Probleme: seine Chefs Tom Buhrow (ARD-Vors.) und Volker Herres (Prog.-Direktor) brauchen noch mehr Geld, viel mehr jüngere Zuschauer und noch mehr Programm-Ideen. Im Tagesprogramm gibt es viele bunte Sendungen - auch Boulevard - aber die Quoten sind im Vergleich zum ZDF (Zerstreuung durch Fernsehgenuss) ganz ganz bescheiden. 

Eine dieser ARD-Baustellen ist "Das Quiz mit Jörg Pilawa" zur 16-Uhr-Stunde. Selten wird ein Marktanteil von 10% erreicht, doch gestern am DI 9.2.2021 kam der Tiefschlag: nur 7% und 1,02 Mio. Zuschauer. Für die Sendezeit und die Kosten viel zu wenig. Zeitgleich erreiche der alte ZDF-Krimi "Rosenheim-Cops" mit 24,1% und 3,55 Mio. Traumwerte, da könnte Tom Buhrow - er muss ja Geld sparen - auf die unglaubliche Idee kommen, ab sofort nur noch ein buntes Pausen-Bild zu senden.  

Warum eigentlich nicht? Am Nachmittag gibt es KEINE Nachfrage für teure ARD-Unterhaltung und der ör Sendeauftrag sieht keine zweifache Unterhaltung vor. Hier kann die ARD mal Mut beweisen und mit dem SPAREN anfangen. Worauf also noch warten?  

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Aber nicht so !

 
Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden - auf 18,36 Euro. Schon jetzt zahlen wir Bürger von der Jahresgebühr von 210 Euro, drei Euro nur für die ÖRR-Betriebs-Renten von ARD und ZDF. Diese beträgt im Durchschnitt pro Monat und Pensionär ca. 2.000 Euro (20. KEF-Bericht). Bei Rentnern sind es 578 Euro und bei Rentnerinnen sogar nur 245 Euro - im Monat (Uni. Duisburg-Essen 2016). Ist das gerecht? Sind die Unterschiede nicht zu groß? Sollte es hier eine Angleichung geben? 

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Eine Frau an der ARD-Spitze

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Ein Traum wurde auch für die weibliche Welt war – Christine Strobl ist nun ARD-Programmdirektorin für das ERSTE und die Mediathek. Dafür wechselt sie ihren Arbeitsplatz von Frankfurt nach München. Mit Bergen kennt sie sich aus, stammt sie doch aus dem Schwarzwald. Aber erst einmal herzlich willkommen in München und viel Glück und Erfolg bei der Programmneugestaltung. Seit dem 1. Mai sind Sie nun hauptverantwortlich für das ERSTE im ARD-Senderverbund – der auch als Tanker bezeichnet wird. Aber lassen Sie sich nicht gleich entmutigen.

Eine Liste mit Aufgaben für ihren neuen Job haben sie aber nicht vorbereitet, so sagen sie. Das ist kein Problem Frau Direktorin – wir Medienexperten haben dbzgl. mehr als nur eine Aufgabenliste parat. Gehen Sie nur mutig voran – viele kluge und engagierte Menschen im ARD-Verbund und darüberhinaus werden Ihnen folgen. Aber nur dann, wenn Sie notwendige und kluge Reformen realisieren wollen. Ja, es sind viele Problembereiche, auch Baustellen, aber die Zeit bleibt nicht stehen und diese Aufgaben müssen gelöst werden. Mainzelmännchen gibt es ja nur beim ZDF. Enttäuschen Sie uns daher bitte nicht – dann sind wir auch mit Ihnen. Hier nur 3 sehr wichtige Aufgaben für Sie:

1. Da sich die Sehgewohnheiten, insbesondere bei den jüngeren Menschen, verändert haben, muss die ARD wohl auch die Angebote in der Mediathek erweitern – aber auch qualitativ. Und natürlich mehr Talente fördern. Ihr Vorgänger Volker Herres hat ja schon einiges auf den Weg gebracht. Aber …

2. Da die ARD aber kein eigenes Geld drucken darf, müssen Sie im ARD-Verbund natürlich Umschichtungen vornehmen. Reduzieren Sie den Anteil an Sendungen, die so typisch für private Anbieter sind und in Unmengen im ÖRR versendet werden: Quiz- und Ratespiele zu jeder Tageszeit, Seifenopern im ERSTEN und den Dritten, Krimis in allen Formen und Formaten – von langweilig bis ermüdend und von lustig bis blutend, kindliche Zoo-Tier-

ARD-Programmdirektorin Christine Strobl 

Filmchen, Boulevard-Magazine für gelangweilte Rentner, Unterhaltungs-Serien und -Filme, welche entweder aus dem letzten Jahrhundert oder dem Archiv kommen und auch sehr teure Sportsendungen. Koch-Shows gibt es zum Glück nur in den Dritten und beim ZDF.

3. Das ERSTE will Erster im Bereich der aktuellen Information sein. Liebe Christine Strobl, Sie kennen dbzgl. alle Kritikpunkte an der ARD. Die Nachrichten mit Machart und Dauer stammen aus dem letzten Jahrhundert. Sehen Sie sich bitte inter. (eng.-sprachige) Nachr.-Kanäle an – welch ein Unterschied! Also bauen Sie bitte das ERSTE auch zu einem Nachr.-Programm um (Tagesschau24 kann eingestellt werden – Geld gespart) und die ARD muss betr. ak. Ereignisse natürlich flexibler werden. Denken Sie an die letzten ARD-Pleiten. Die 20-Uhr-Tagesschau erhält 20 und die Tagesthemen 45 Minuten Sendedauer. Und um 19:40 Uhr ein neues Magazin (ZiB – Zeit im Bild) mit Berichten/Reportagen aus Tages- u. Zeitgeschehen. Damit wäre der Informationsauftrag gut realisiert. Wenn dann auch noch die Meinungsvielfalt, besonders für die Mehrheitsgesellschaft, stimmt – dann Christine Strobl, hätte der ÖRR, die ARD, eine Zukunft. Aber nur dann, viel Glück! Und wenn Sie Unterstützung brauchen, bitte melden Sie sich – wir werden Ihnen helfen.

 

 

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Anmerkungen: Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk (SR) strahlen keine eigenen Programme aus - sie beteiligen sich an den Programmen NDR-FS bzw. SWR-FS. Zu bestimmten Sendezeiten werden für die Länder Bremen und Saarland eigene Sendungen (Aktuelles, Politik, Sport) von der jeweiligen Sendeanstalt ausgetrahlt. Das junge Programm FUNK biete seine Sendungen nur online an.

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