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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) muss schlanker, preiswerter, qualitativ besser und bürgernäher werden. Mit weniger Programmen, aber mit mehr Niveau. Und mit mehr Meinungsvielfalt.

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TELE-BISS Programm-Kritik

Von Anne bis Sandra - Ampel oder Jamaika?

Die Wahlbürger haben ihr Votum abgegeben, die Ergebnisse sind ausgezählt - bis auf Berlin und sein Wahlchaos und bei ARD und ZDF laufen die Talk-Runden auf Hochtouren. 

 

Während die Spitzenpolitiker für eine neue Regierungs-Koalition sondieren, soll es eine Ampel- oder Jamaika-Koalition werden, zerbrechen sich die Dauertalker im Fernsehen die Köpfe: Wer mit wem und wenn ja, warum. Allerdings haben Anne Will, Maybritt Illner, Sandra Maischberger und Frank Plasberg ein großes Problem: Sie haben kaum Informationen über den jeweiligen Wasserstand und so spekulieren sie und ihre Gäste (fast immer die gleichen) in den blauen Himmel. 

Die ÖRR-Sendeanstalten kommen mit Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nicht aus: 2021 rd. 8,1 Mrd. und 2022 rd. 8,5 Mrd. Euro. Plus weitere 2 Mrd. aus Werbung, Zinsen und Betriebserlösen. 

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Aber nicht so !

 
Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden - auf 18,36 Euro. Schon jetzt zahlen wir Bürger von der Jahresgebühr von 210 Euro, drei Euro nur für die ÖRR-Betriebs-Renten von ARD und ZDF. Diese beträgt im Durchschnitt pro Monat und Pensionär ca. 2.000 Euro (20. KEF-Bericht). Bei Rentnern sind es 578 Euro und bei Rentnerinnen sogar nur 245 Euro - im Monat (Uni. Duisburg-Essen 2016). Ist das gerecht? Sind die Unterschiede nicht zu groß? Sollte es hier eine Angleichung geben? 

Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema? 

 

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Inflation: ARD und ZDF

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Die Inflation in Deutschland klettert in immer neue Höhen. Im April 2022 waren es schon 7,4% - ein neuer Rekord (Daten für: März 7,3%, Februar 5,1%, Januar 4,9%). Aber nicht nur Bürger und (Klein-) Unternehmen klagen, auch der ÖRR sendet schon Signale: Wir brauchen mehr Geld. Die Gebühren-Einnahmen von jährlich 8,5 Mrd. und weitere von über 2 Mrd. aus Betriebserlösen reichen kaum noch aus. Tom Buhrow & Co. drohen in Gedanken mit Programm-Kürzungen. Wieder einmal. 

 

Zum Ende des Jahres 2024 kommt der derzeitige Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro an sein Ende. Der Vorsitzende der "Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der ör Rundfunkanstalten" (KEF), Martin Detzel, geht davon aus, dass der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio 2025 steigen wird. „Wenn man angesichts der gegenwärtigen Inflationsrate die Kosten-entwicklung hochrechnet, ist es keine Überraschung, dass die Beiträge nominal steigen könnten“, sagte Detzel der „FAZ“. Eine deutliche Beitragssteigerung schloss er aus: Die KEF habe bisher immer „einen Anstieg des Beitrages unterhalb des Inflationsniveaus“ empfohlen. Ob das diesmal auch so sein wird, Zweifel sind angebracht. 

Sollten die Beitragshöhe "nur" um 4 Prozent steigen, würde die Rundfunkgebühr auf 19,09 Euro steigen. Für Gutverdiener kein Problem, aber für die große Mehrheit der Bevölkerung wäre es wohl eine Zumutung. Die Preise für Lebensmittel und Energie kennen keine Grenzen in immer neue Höhen. Preissteigerungen von 200 bis 500 Prozent bei Energie sind für viele Menschen kaum noch zu verkraften. Und da wollen WDR-Chef Buhrow (Jahresgehalt 0,41 Mio) & Co. beim ÖRR draufsatteln und nicht sparen? 

 

ARD-Vorsitzende  Patricia Schlesinger - Foto RBB - Thorsten Klapsch

Medien & Politik

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Wie soll die Politik mit dieser Situation umgehen - Sachsen-Anhalt lässt grüßen. Schon damals bekamen Politiker Bauschmerzen und Bürger Zornesröten. Da bekanntlich der ÖRR nicht außerhalb der Gesellschaft steht, er von dieser finanziert wird, kann die Antwort nur lauten: ARD, ZDF und Deutschlandradio  müssen kürzer treten. In dieser Zeitenwende muss der ÖRR bei Strukturen, Programmen und auch Gehältern reduzieren - aktuell wird der ör Auftrag ohnehin neu definiert. Von den Intendanten und Intendantinnen darf man aber keine konkreten Sparvorschläge erwarten.

 

Für die Politiker also die Gelegenheit mal zu überlegen, ob der ör Weltmeister Deutschland wirklich noch 19 FS- und 78 Radio-Programme (dazu Online-Angebote) anbieten muss oder ob hier weniger nicht mehr wäre. Doppel- und Mehrfachstrukturen in allen Bereichen sind den Bürgern in Inflationszeiten nicht mehr zuzumuten. 

 

Was ist wichtiger für die Bürger: Eine üppige Programmflut oder volle Kühlschränke, warme Wohnungen und bezahlbare Verkehrsmittel? Die Politik ist am Zuge. 
 

 

 

 

Fernseh-Programme

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Anmerkungen: Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk (SR) strahlen keine eigenen Programme aus - sie beteiligen sich an den Programmen NDR-FS bzw. SWR-FS. Zu bestimmten Sendezeiten werden für die Länder Bremen und Saarland eigene Sendungen (Aktuelles, Politik, Sport) von der jeweiligen Sendeanstalt ausgetrahlt. Das junge Programm FUNK biete seine Sendungen nur online an.

9 Landesrundfunk-Anstalten im ARD-Verbund

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