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Medien

Die Medien haben sich zur Objektivität verpflichtet

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Können ARD (Hauptstadt-Studio Berlin) und ZDF so kreativ sein wie die Architektur von FUJI-TV (kommerzieller Anbieter) in Tokyo?

Senioren retten ARD und ZDF vor dem Niedergang

Foto HMTG: Hannover Kröpcke-Uhr

Zuschauer ab 50 Jahren sind treu und die Jüngeren sind in der neuen Medienwelt – 

Das Fernsehen kann sich nur noch auf Zuschauer verlassen, wenn sie älter als 50 Jahre sind. Die Zahlen von Media Control zur durchschnittlichen Sehdauer pro Tag zeigen hier einen ungebrochenen Trend: In der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren ist eine verstärkte Zuwendung über den Zeitraum zwischen 2005 und 2018 festzuhalten – und zwar von 267 auf 297 Minuten. Diese Werte werden von Menschen über 65 Jahren noch deutlich übertroffen. Von 287 Minuten im Jahr 2005 gab es einen Anstieg auf 335 Minuten im Jahr 2018. Das sind je Person fünf Stunden und 35 Minuten Fernsehen.

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Das ZDF ist der große Quoten-Sieger 2018

Einschaltquoten 2018: ARD stagniert und die Privaten verlieren –

Das ZDF war 2018 Deutschlands quotenstärkstes Fernsehprogramm. Mit 13,9 Prozent steigerte sich das ZDF gegenüber dem Jahr 2017 um satte 0,9 Punkte auf den besten Jahresmarktanteil seit 1996. Zwar lief es für die Mainzer in Jahren mit einer Fußball-WM oder -EM immer besser als sonst, aber einen solch großen Zuwachs verzeichnete der Sender seit 22 Jahren nicht mehr. Für „Das Erste“ (ARD) ging es zwar auch etwas nach oben – allerdings nur um 0,2 Zähler auf 11,5 Prozent (Platz 2), den zweitschlechtesten Marktanteil der ARD-Geschichte. Die sieben Dritten kamen auf insgesamt einen Marktanteil von 12,7 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die die Gesellschaft für Konsum, Markt- und Absatzforschung (GfK) im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) erfasst.

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ARD und ZDF fahren schwere Geschütze auf

Ulrich Wilhelm – Foto BR

Ulrich Wilhelm droht wegen Rundfunkbeitrag mit Verfassungsklage in Karlsruhe –

Das Jahr neigt sich dem Ende und die Intendanten Wilhelm (ARD) und Bellut (ZDF) bringen in einer konzertierten Aktion ihre schweren Geschütze gegen die Politiker in Stellung. „Steter Tropfen höhlt den Stein, nach dieser Devise kämpfen die Intendanten von ARD und ZDF für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags nach 2020“ (Tagesspiegel 27.12.2018). Seit Jahren bearbeiten die Intendanten die 16 Landesregierungen mit unzähligen Zahlen und Daten, Vorwürfen und Drohungen. Gebt uns zu den über 9 Milliarden Euro zusätzlich noch 3 Milliarden Euro für vier Jahre (Wilhelm) oder wir müssen (leider) das Rundfunkangebot (deutlich) reduzieren. Und wenn der Rundfunkbeitrag ab 2021 nicht erhöht werden sollte, folgt als Ultima Ratio eine Verfassungsklage: ARD-Chef Ulrich Wilhelm (auch BR-Intendant) droht den Bundesländern mit dem Gang nach Karlsruhe, sollten sie gegen höhere Rundfunkbeiträge votieren. Falls nicht alle Landtage zustimmen sollten, „bliebe als Ultima Ratio die Klärung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe“, sagte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in München. „Dies würde freilich eine jahrelange Hängepartie bedeuten. In dieser Zeit könnte nicht ordnungsgemäß gearbeitet werden.“

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Der deutsche Rundfunkbeitrag ist mit dem Unionsrecht vereinbar

EuGH-Urteil stärkt öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Das Urteil vom 13.12.2018 aus Luxemburg im Wortlaut:

In Deutschland wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk hauptsächlich durch den Rundfunkbeitrag
finanziert, den u. a. jeder Erwachsene zahlen muss, der Inhaber einer Wohnung im Inland ist.
Dieser Rundfunkbeitrag ersetzte vom 1. Januar 2013 an die alte Rundfunkgebühr, die für den
Besitz eines Rundfunkempfangsgeräts zu entrichten war. Was die Einziehung des
Rundfunkbeitrags angeht, verfügen die öffentlich-rechtlichen Sender über vom allgemeinen Recht
abweichende Befugnisse, die es ihnen erlauben, die Zwangsvollstreckung von rückständigen
Forderungen selbst zu betreiben.

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ARD & ZDF könnten jährlich über eine halbe Milliarde einsparen

Wie geht es weiter mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seiner Finanzierung?

Seit Jahren blockieren sich Politik und Rundfunk gegenseitig. Auf der Tagesordnung steht nun das sogenannte Indexmodell, so Malu Dreyer (SPD), die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission. Am 5. Dezember will die Runde in Berlin über weitere Schritte diskutieren.

Rückblende ins Jahr 2017: So hatten sich die Ministerpräsidenten der 16 Länder die Reform-Bemühungen von ARD und ZDF nicht vorgestellt. So ideenlos, so unambitioniert, so destruktiv und so bürgerunfreundlich. Anstatt den ganzen (Behörden-) Betrieb mit seinen mehr als 42.000 (festen und freien) Mitarbeitern (plus 4.000 bei der Deutschen Welle – Finanzierung über Steuern) zu optimieren, die Anzahl der 95 Radio- und Fernsehprogramme auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren, die Inhalte auf garantiert öffentlich-rechtliches Niveau zu heben, und die Ausgaben von derzeit über 9 Milliarden Euro deutlich zu reduzieren, boten die 10 Intendanten im Jahr 2017 Änderungen lediglich in Buchhalter-Manier an. Also das, was in privaten Unternehmen ohne Tamtam erledigt wird: Optimierung aller Betriebsabläufe und -Organisationen. Und das mit dem Ziel, die Kosten zu reduzieren – zum Wohle aller Beteiligten.

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In Japan wird die Fernseh-Gebühr gesenkt

Und die ARD fordert zusätzlich 3 Milliarden Euro von den Bürgern

Das geschah in Deutschland bisher nur einmal. Im Jahr 2015 mussten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten von ARD und ZDF auf Druck der Landespolitiker den Rundfunkbeitrag von 17,89 auf 17,50 Euro pro Monat (2,2 Prozent) senken. In Japan dürfen sich die Zuschauer nun freuen – auch ohne Weihnachten. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre senkt die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt NHK (Nippon Hoso Kyokai) die Gebühren (FAZ 28.11.2018). In zwei Schritten bis Oktober 2020 werden die Gebühren um etwa 4,6 Prozent verringert. Zuletzt senkte NHK die Gebühren 2012 um durchschnittlich 7 Prozent. Mit der neuen Verringerung weitet Japan seinen Preisabstand gegenüber der deutschen Rundfunkgebühr von 17,50 Euro im Monat aus. Der NHK-Empfang über terrestrische Sender (zwei Programme) kostet künftig nur noch 1.201 Yen im Monat (9,30 Euro). Für den Empfang von zusätzlich zwei Programmen über Satellit werden künftig 2.128 Yen fällig (16,40 Euro). Der Radio-Empfang ist kostenfrei.

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Werden ARD & ZDF ab 2020 weniger Krimis senden ?

Gesetzgeber dürfen den Sendeauftrag für den öffentlichen Rundfunk konkretisieren

Inwieweit dürfen die 16 Landes-Gesetzgeber ARD und ZDF trotz Programmautonomie vorschreiben, wofür sie das Geld der Beitragszahler ausgeben? Einem Gutachten im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) haben die Gesetzgeber schon heute weitreichende Eingriffsmöglichkeiten bei den 19 Fernseh-Programmen von ARD und ZDF und das gilt auch für die 76 Radioprogramme.
Den Vorwurf von Bürgern, Medienexperten und Politikern, ARD und ZDF würden sich zu stark auf massentaugliche Programme konzentrieren (z.B. über 8.800 Krimis pro Jahr), hören die Verantwortlichen der Sendeanstalten seit über 25 Jahren. Sie würden insbesondere in der werbefreien Hauptsendezeit zu stark auf Quoten schielen, obwohl sie einen Sendeauftrag haben und jährlich über 9 Milliarden Euro von Bürgern und Unternehmen erhalten. Doch die öffentlich-rechtlichen Anstalten pochen massiv auf ihren Auftrag der „Grundversorgung“ und ihre Programmautonomie. Danach sind direkte Eingriffe ins Programm verboten, handelt es sich doch um einen staatsfernen Rundfunk. Aber: Mit Politikern und Regierungsmitgliedern in den Aufsichtsgremien und einzelnen Politikern, die auch direkt in die Führungsetagen der Anstalten wechseln.

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14- bis 29-Jährige täglich fast sechs Stunden im Internet

ARD/ZDF-Onlinestudie 2018: Erstmals sind über 90 Prozent der Deutschen online

Im Vergleich zum vorherigen Jahr sind noch einmal knapp eine Million Internetnutzer hinzugekommen. Auch die Nutzungszeit nimmt weiter zu. Der größte Zuwachs entfällt dabei auf das Sehen, Hören und Lesen von Inhalten sowie auf die Kommunikation im Netz. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018, die im zweiten Jahr im Rahmen der Studienreihe „Medien und ihr Publikum (MiP)“ im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission durchgeführt wurde.

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Die Bürgern müssen zahlen

Europäischer Gerichtshofs: Rundfunkbeitrag ist keine rechtswidrige staatliche Beihilfe

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Manuel Campos Sánchez-Bordona, hat dem Gericht in seinen Schlussanträgen am 26.9.2018 vorgeschlagen, den deutschen Rundfunkbeitrag nicht als rechtswidrige staatliche Beihilfe einzustufen (Rechtssache C-492/17). Da das Gericht der Vorlage des Generalanwalts in der Regel folgt, haben die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten rechtliche Klarheit bekommen. Damit können die Gegner des Rundfunkbeitrags, die schon hierzulande mit ihren Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert sind, auch keine Hilfe vom Europäischen Gerichtshof erwarten. Ein endgültiges Urteil des EuGH ist voraussichtlich in drei bis sechs Monaten zu erwarten. 

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Der wahre Unterhaltungsgipfel: Tanz der ARD-Intendanten

„ARD-Werbung Sales & Services“ beim Dinner im Hamburger Luxushotel „The Fontenay“

„Der Donnerstag in Hamburg war mal wieder so ein Tag, an dem die ARD fleißig Lobbyarbeit in eigener Sache betrieben hat“, so Torsten Zarges im Mediendienst dwdl.de vom 21.9.2018. Für ihre Werbekunden, für die vielen Zweiflern am öffentlich-rechtlichen Unterhaltungs-“Auftrag“ und natürlich für die eigenen Intendanten und Direktoren. Geübte Tradition ist die jährliche ARD-Medienlese, bei der die „ARD-Werbung Sales & Services“ ihren hundert wichtigsten Kunden die Vorzüge der Spot-Platzierung im ERSTEN (Werbe-) Programm schmackhaft macht. Erlaubt sind bis zu 20 Minuten Werbung werktäglich bis 20 Uhr.

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Schwarzer Montag für das ARD-Fernsehen

„Der beste Deal“ – ARD-Verbraucher-Sendung verliert 670.000 Zuschauer 

Die Idee der ARD-Programmplaner, montags um 20.15 Uhr ein Verbraucher-Magazin mit dem Titel „Der beste Deal“ ins Programm zu nehmen, war nicht schlecht, aber auch nicht besonders originell. Sendungen dieser Art gibt es in fast allen Programmen. Statt wilde Tiere und sensationelle Natur-Reportagen, will die ARD um diese Uhrzeit die Zuschauer lieber vor üblen Tricks und falschen Versprechen im Konsumalltag warnen und an die ZDF-Verbrauchersendungen vom Dienstag erfolgreich anknüpfen. Der erste „Deal“ am 3. September 2018 erreichte immerhin 2,31 Millionen Zuschauer (ab 3 Jahren) und eine Quote von 8,1 Prozent. Die ZDF-Sendung eine Woche später (11.9.18), „Nelson Müllers Lebensmittelreport“, erreichte aber 2,57 Millionen und eine Quote von 9,3 Prozent. Und mit dem „Besten ARD-Deal“ ging es nach nur einer Woche schon abwärts. Nur noch 2,08 Millionen Zuschauer (Quote 7,2%) wollten die Verbraucher-Sendung am 10. September sehen. Aber nicht genug damit – es ging weiter abwärts. Den dritten „Deal“ am 17. September 2018 sahen sich nur noch 1,64 Millionen Zuschauer an, die Quote lag bei 5,7 Prozent. Damit hat die große ARD (Jahres-Etat über 2 Mrd. Euro) nach nur zwei Wochen 670.000 Zuschauer beim Start in die Woche zur besten Sendezeit verloren. Bei der Einschalt-Quote gab es ein Minus von 2,4 Prozentpunkten.

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Blutiger als die Polizei erlaubt

Die große Krimi-Flut in 13 von 19 ARD/ZDF-Programmen

„Bleiben sie wo sie sind, verhalten sie sich ruhig – sie sind umzingelt, wir haben sie im Visier“, so könnte es ein Oberkommissar in Dortmund-Nord beim Einsatz quer über die Straße rufen. Aber, gemeint sind hier nur die alltäglichen Krimi-Zuschauer öffentlich-rechtlicher Programme in ihren gesicherten Wohnungen vor dem Fernseher. Und damit die Zuschauer nicht auf falsche Gedanken kommen und zur Konkurrenz umschalten, Streamingdienste abonnieren oder sich DVD-Krimis im Einzelhandel kaufen, werden die Fernsehkanäle von ARD und ZDF mit über 100 verschiedenen Serien und Filmen zur besten Sendezeit geflutet – bis das Blut aus den Geräten rinnt. Jeden Tag haben ARD, ZDF, die Dritten, ZDFneo, ARD One, 3sat oder Arte das Programm um 20.15 Uhr mit Krimis fest im Griff. Freitags und samstags laufen im ZDF Serien wie „Der Alte“, „Die Chefin“, „Wilsberg“, oder „Ein starkes Team“, sonntags die ARD-Klassiker „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Auch montags und mittwochs zeigen ARD und ZDF zur besten Sendezeit Krimis, dazu kommt der „Donnerstags-Krimi“ im Ersten, in dem die Kommissare in halb Europa auf Ganovenjagd gehen. Und dann die Dritten, ZDFneo, ARD One, … Krimis fast zu jeder Stunde. 

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Die Hälfte der Gebühren nur für Informationen

Foto srgssr.ch

Schweizer Bundesrat erteilt der SRG eine neue Konzession

Der Bundesrat (Regierung) in Bern hat der SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) trotz Kritik in der Anhörung eine neue Konzession erteilt. Diese tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und gilt für vier Jahre. Die SRG soll sich stärker von privaten Anbietern unterscheiden. Der Bundesrat will das Leistungsprofil der SRG schärfen und deren öffentlichen Service-Charakter deutlicher profilieren. Mittelfristig soll das heutige Radio- und Fernsehgesetz durch das Bundesgesetz über elektronische Medien ersetzt werden.
Mit der neuen Konzession soll sich die SRG aber stärker von den privaten Sendeanstalten unterscheiden. Sie muss für alle redaktionellen Bereiche inhaltliche und formale Qualitätsstandards vorgeben und Prozesse für deren Überprüfung sicherstellen. Mindestens die Hälfte der Gebühreneinnahmen muss die SRG für Information einsetzen. 

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Von Gehältern, Mager-Renten und fürstlichen Betriebsrenten

Große Unterschiede zwischen Rentnern und ARD/ZDF-Pensionären

Der deutsche Staat hat dank der guten Wirtschaftslage derzeit so viel Geld in der Kasse wie nie zuvor. In der ersten Jahreshälfte nahmen Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen unter dem Strich 48,1 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. Dennoch fürchtet die Mehrheit der Deutschen um ihre gesetzliche Rente. Laut einer Emnid-Umfrage glauben 60 Prozent der Bürger nicht, dass ihre gesetzliche Rente ausreichen wird. Nur 29 Prozent erwarten, dass sie mit dem Geld aus der Rentenversicherung auskommen werden. Besonders besorgt sind Menschen zwischen 30 und 49 Jahren: 91 Prozent von ihnen fürchten eine zu geringe staatliche Rente.

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Der Journalismus und die Unabhängigkeit

Dunja Hayali – Foto ZDF

Die Nebentätigkeiten von ZDF-Frontfrau Dunja Hayali

Die prominente ZDF-Journalistin Dunja Hayali, seit vielen Jahren das Gesicht des Morgenmagazins und mit einer eigenen Talkshow (in der gesellschaftliche Themen kritisch beleuchtet werden), moderierte im Juni in Berlin den alljährlichen Kongress der „Deutsche Automatenwirtschaft“. Die Glücksspiel-Branche, darunter die Gauselmann-Gruppe, hat eingeladen zum sogenannten „Gaming Summit“. Mehr als 30 Referenten diskutieren in verschiedenen Panels aktuelle Fragen rund um das Glücksspiel. Das ausgerechnet Frau Hayali durch den Kongress führt, verwundert viele aus Medien und Politik. Denn es handelt sich immerhin um eine Branche, die nach wie vor in der Kritik steht, weil sie ihr Geld auch mit der Spielsucht verdient. Sie habe sich intensiv mit der Branche beschäftigt, sagt Dunja Hayali im ZAPP-Gespräch (NDR-Sendung vom 15.8.2018), es handele sich um einen „legalen Wirtschaftszweig“ und: „Solange ich da das tue, was ich sonst auch immer tue auf der Bühne bei jedem Fachkongress, nämlich kritischen Journalismus, unabhängig, fair und respektvoll, solange sehe ich kein Problem.“

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ARD-aktuell und der Tötungsfall in Offenburg

Kai Gniffke – Foto NDR

Warum die „20-Uhr-Tagesschau“ nicht über den Mordfall berichtet hat

Die tödliche Messerattacke durch einen Asylbewerber aus Somalia auf den Mediziner Joachim T. in Offenburg, am 17. August 2018, hat viele Menschen erschüttert. Ein 26-Jähriger aus Somalia soll den Mediziner in Offenburg getötet und eine Mitarbeiterin verletzt haben – vor den Augen der zehnjährigen Tochter des Arztes. Das Motiv ist noch unklar. Der Fall hatte bundesweit ein großes Presseecho ausgelöst und wurde insbesondere in den sozialen Medien intensiv diskutiert. Warum aber berichtete die „20-Uhr-Tagesschau“ nicht über den Fall? Die Programme von „WELT“, „ntv“ und „euronews“ haben am gleichen Tag berichtet. Kai Gniffke, Chefredakteur von „ARD aktuell“, bezog dazu im Blog ARD-aktuell am 18.8.2018 Stellung.

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Die heiligen Kühe der großen ARD

… oder, warum darf die 20-Uhr-Tagesschau nicht bis 20.20 Uhr senden ?

Die Tagesschau von ARD-aktuell aus Hamburg funktioniert wie eine Schweizer Uhr – 15 Minuten lang. Auf die Sekunde um 20 Uhr (eine heilige ARD-Kuh) startet die Tagesschau, und das seit dem 26. Dezember 1952. Versuchssendungen gab es ab dem 4. Januar 1952 und nur einmal wurde nicht aus Hamburg gesendet – viel die Sendung aus. Bedingt durch einen Warnstreik der Medien-Gewerkschaft RFFU am 25.7.1988, gab es eine Ersatzsendung vom Bayerischen Rundfunk aus München. Zur Begründung hieß es in dieser Sendung, die Tagesschau werde „heute wegen höherer Gewalt aus München“ gesendet. Ebenso wird die Tagesschau nicht im 1.Programm ausgestrahlt, wenn König Fußball regiert – dann müssen sich die Zuschauer in der Halbzeitpause mit knappen acht Minuten Nachrichten begnügen.

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Der öffentliche Rundfunk braucht mehr Programm-Qualität

Ulrich Wilhelm – Foto BR

ARD-Vorsitzender Wilhelm: Die ARD muss sich der Kritik stellen und verändern

In einem Gastbeitrag für den Berliner Tagesspiegel (5.8.2018) hat der ARD-Vorsitzende und Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, Veränderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) angemahnt. Doch, welche – grundsätzlichen – Änderungen sind geplant und wie lange müssen die Bürger auf sie warten? In vielen Ländern Europas wird seit Jahren kontrovers über den ÖRR diskutiert – sachlich fundiert, aber auch polemisch. „Als ARD geht es uns um den Erhalt gesellschaftlicher Relevanz, nicht um Besitzstandswahrung oder wie in den 1990er Jahren um ein Ausweiten des Programmangebots. Und wir werden im digitalen Wandel besonders innovativ sein und unsere Strukturen und Angebote immer wieder anpassen müssen“, so Wilhelm wörtlich.

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Als Jungbrunnen geplant – als Seniorenheim aktiv

Foto HMTG: Hannover Kröpcke-Uhr

Öffentlich-rechtliche Programme ARD-One und ZDFneo senden am Auftrag vorbei

Das Durchschnittsalter von ARD (DAS ERSTE) und ZDF pendelt verlässlich zwischen 63 und 66 Jahren. Die Marktanteile lagen 2017 in der Altersgrupppe 14 bis 49 Jahren bei 6,6 bzw. 6,1 Prozent (bei den unter 30-Jährigen noch darunter) – und das ist fast die halbe Bevölkerung in Deutschland. Bei den Zuschauern ab 50 Jahren erzielte die ARD gute 14,1 und das ZDF stolze 17,1 Prozent. Angesichts der schlechten Marktanteile bei den Zuschauern bis 49 Jahren, haben die Sender-Verantwortlichen reagiert. Das ZDF hat am 1. November 2009 den ZDFdokukanal durch ZDFneo ersetzt und der war gedacht als eine „öffentlich-rechtliche Programmalternative für 25- bis 49-Jährigen“. Die ARD-Chefs brauchten mehr Bedenkzeit. Erst am 4. September 2016 ging „One“ (EINS FÜR EUCH) als „Zusatzangebot der ARD“ auf Sendung und löste EinsFestival ab.

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Show-Sensation im ARD-Fernsehen: ICH WEISS ALLES!

Gottschalk, Jauch und Pilawa machen gemeinsam eine ARD-Quizshow am Samstagabend

„Ein spektakulärer Wissenswettkampf, den es so im deutschen Fernsehen noch nicht gab! Das härteste Quiz Europas mit den schwersten Fragen! Jeder Kandidat spielt allein, ohne Joker, ohne Hilfsmittel. Nur mit dem eigenen Kopf! Ein faszinierendes Fernseh-Experiment am Samstagabend.“ So bombastisch klingt die Pressemitteilung der ARD-Programmdirektion aus München. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm hatte in einem Beitrag für den Tagesspiegel (5.8.2018) Veränderungen im Programm angemahnt. Aber damit kann er kaum jene „Innovation“ gemeint haben, die die Programmdirektion für den 3. September angekündigt hat. Dann verbünden sich Thomas Gottschalk (68),Günther Jauch (62) und Jörg Pilawa (52), zur großen Drei-Stunden-Show „Ich weiß alles!“

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Neuer Medienstaatsvertrag: Politiker rufen Bürger zur Mitarbeit auf

Der Rundfunkstaatsvertrag soll zu einem neuen Medienstaatsvertrag weiter entwickelt werden. Ein erster Entwurf liegt hierzu auf dem Tisch. Online kann nun jeder bis Ende August Stellung nehmen und einen Beitrag leisten (dwdl.de v. 24.7.2018). Beiträge betr. Reformen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sind aber (bedauerlicherweise) nicht gefragt.

„Rundfunk ist heute mehr als Radio und Fernsehen: Smart-TVs, Streaming oder User-Generated-Content sind nur einige Begriffe, die den Medienwandel beschreiben. Hier wollen wir als Bundesländer die Grundlage für eine zeitgemäße Regulierung schaffen“, erklärt Heike Raab, Staatssekretärin für Medien und Digitales. Der bisherige Rundfunkstaatsvertrag soll daher zu einem Medienstaatsvertrag weiterentwickelt werden.

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Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß – Zweitwohnsitz-Beitrag aber nicht

Illustration Simon Neufeld 

Bundesverfassungsgericht urteilt über den Rundfunkbeitrag – Politiker wollen aktiv werden

Der Rundfunkbeitrag ist im Großen und Ganzen mit dem Grundgesetz vereinbar. Bürger mit zwei Wohnungen, die den Beitrag bisher doppelt zahlen müssen, werden aber zu stark benachteiligt. Das hat das Bundesverfassungsgericht (BVG) mit dem Urteil am 18.7.2018 entschieden. Private Haushalte und Unternehmen müssen aber weiterhin den monatlichen Beitrag von 17,50 Euro zahlen. Betroffene der Zweitwohnsitz-Regelung können ab sofort einen Antrag auf Befreiung vom zweiten Beitrag stellen. Eine Neuregelung muss aber bis 2020 geschaffen werden.

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“Die großen Sender haben ihr Publikum jahrelang nicht gut behandelt”

Kalkofe zieht eine bittere Bilanz der vergangenen zehn Fernsehjahre in der Unterhaltung

Oliver Kalkofe ist ein großer Liebhaber des Fernsehens – und einer seiner schärfsten deutschen Kritiker gleichermaßen. Er rechnet knallhart mit der Entwicklung der deutschen Fernsehbranche ab. Hier Auszüge aus einem Interview mit Nora Burgard-Arp in „meedia.de“.

Was war für Sie das schlimmste Fernsehformat der letzten zehn Jahre?
Die schlimmste Entwicklung ist Scripted Reality. Da lautet die Devise: Wir machen die dümmstmöglichen Inhalte mit Leuten, die keine Ahnung haben, wie Fernsehen geht – weder vor noch hinter der Kamera. Wir hetzen Leute aus den Unterschichten aufeinander, die wir dann hämisch und spöttisch belächeln können, und zwingen sie in die wohl furchtbarsten Geschichten, die sich wirklich kranke Hilfsredakteur-Geister ausgedacht haben. Das hat das Fernsehen zu großen Teilen ruiniert und meinen Glauben an das Gute im klassischen Fernsehen weitgehend zerstört.

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1,33 Millionen Zuschauer im Mahnverfahren – Vollstreckungsersuchen!

Jahresbericht 2017 Rundfunk-Beitragsservice: 7,8 Milliarden für ARD, ZDF und Deutschlandradio

Der Beitragsservice in Köln hat den Jahresbericht für 2017 vorgestellt: 4,25 Millionen der Beitragskonten (von 41 Mio.) befanden sich im Mahnverfahren, ein Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber 2016. Das Mahnverfahren ist mehrstufig, in seiner finalen Stufe – dem Vollstreckungsersuchen – befanden sich 1,33 Millionen Konten bzw. Bürger.

Zum Mahnverfahren schreibt josef s. im WELT-Online-Forum am 6.7.2018: „Da kommt keiner mehr außer der Gerichtsvollzieher aus dem Rathaus! Der pfändet keine Sachen sondern will nur Bares. Haben Sie das nicht schickt der ein Brieflein an den Auftraggeber (GEZ) und das war es! Habe ich alles durch. Und Erzwingungshaft machen die auch nicht, da sie die Kosten im Voraus bezahlen müssen und dem Schuldner nicht auferlegen können wenn der Plietsch ist! Somit übersteigen die Haftkosten das was die eigentlich haben wollen!“  

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„So viel Geldverschwendung hält kein System aus“

Dr. Carsten Brosda

Hamburgs Kultursenator Brosda: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss ganz neu gedacht werden

ARD und ZDF sollen reformiert werden, doch sie verweigern Sparmaßnahmen und strukturelle Neuerungen. Und obwohl sie laut der KEF einen Überschuss von 545 Mio. Euro in den Kassen haben, fordert der ARD-Vorsitzende Wilhelm zusätzlich drei Milliarden Euro für vier Jahre. In einem Interview mit „Spiegel Online“ vom 13.6.2018, spricht Kultursenator Brosda (SPD) Klartext. Anlass ist ein Treffen der Rundfunkkommission der Länder (13.6.18) und die Konferenz der 16 Ministerpräsidenten in Berlin am 14.6.2018.

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Sechs Länder wollen ARD & ZDF zum Sparen zwingen

Neuer Sendeauftrag: Konzentration auf Information, Kultur und Bildung

Eine Arbeitsgruppe von sechs Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen und Thüringen) hat konkrete Vorschläge für eine Reform von ARD und ZDF gemacht („Medienkorrespondenz“ vom 7.6.2018). So lautet ein Vorschlag, den Rundfunkbeitrag zu indexieren. Dieser würde alle zwei Jahre um die jeweilige Inflationsrate steigen. Ausgangswert für die Indexierung soll aber nicht der heutige Beitrag von 17,50 Euro sein, sondern nur die Summe von 17,20 Euro. Mit einem Inflationsausgleich von rund zwei Prozent pro Jahr, würde der Beitrag ab 2021 auf vermutlich 17,85 € steigen. Damit würden ARD und ZDF indirekt zum Sparen gezwungen werden. Bisher wollten sie nur ca. 153 Mio. € einsparen bzw. haben zusätzlich 750 Mio. € pro Jahr gefordert, obwohl sie laut der KEF einen Überschuss von 545 Mio. € haben.

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ARD verschwendet Rundfunkbeiträge am Vormittag

Boulevard-Sendung „Live nach Neun“ gescheitert – Zuschauerzahlen halbiert

Seit dem 14. Mai 2018 kopiert die ARD am Vormittag die ZDF-Sendung „Volle Kanne“. Tagelang wurde das Fernsehpublikum mit bunten Bildern und flotten Sprüchen auf die „WDR-Innovation“ aufmerksam gemacht. Eine kleine Show für das zweite Frühstück – so jedenfalls die Idee einer neuen Redaktion. Und die Eigenwerbung versprach, dass die Sendung raus ins Leben geht, „in allen Regionen Deutschlands, in denen die ARD verwurzelt ist: Mit Live-Schalten zu den Menschen auf dem Land und in den Städten – immer auf der Suche nach Alltagshelden und Anpackern, Menschen, die unser Land am Laufen halten, auf Baustellen und Bahnhöfen, in Fitnessstudios und Frisiersalons“.

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Der Rundfunkbeitrag vor dem Verfassungsgericht

Richter fragen nach Zwangsgebühr, Gleichbehandlung und Staatseinfluss

Das Bundesverfassungsgericht (BVG) prüft ab Mittwoch (16. Mai 2018) die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags von derzeit 17,50 Euro pro Monat (Tagesspiegel 15.5.2018). „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ist zu teuer, recht tendenziell, nicht kritisch genug“, sagt einer der drei Kläger , Robert Splett. „Wir brauchen keine 100 öffentlich-rechtlichen Programme“, kritisiert er. Der 52-jährige Informatiker zieht seit 2011 gegen den Beitrag zu Felde und zahlt seither auch nicht. Außerdem halten es die Beschwerdeführer für verfassungswidrig, dass der Beitrag auch dann bezahlt werden muss, wenn in einem Haushalt weder Fernseher noch Radio vorhanden sind. Weitere Kritikpunkte: Mehrere Menschen in einem Haushalt können sich den Beitrag teilen, Alleinlebende müssen ihn alleine tragen. Besitzer von Zweitwohnungen seien benachteiligt, weil sie für beide Wohnungen zahlen müssen. 

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Wer nicht antwortet zahlt doppelte Rundfunkbeiträge

Datenabgleich 2018 vom Beitragsservice ARD, ZDF und Deutschlandradio

Wer bekommt schon gerne Post vom Beitragsservice aus Köln, wohl die wenigsten. Schon lange ist der Pflichtbeitrag für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD, ZDF und Deutschlandradio umstritten. Gegner des Rundfunkbeitrags fordern schon lange die Abschaffung der Zwangsgebühr. Unabhängig davon, gleicht der Beitragsservice derzeit ihre Daten mit denen der Meldeämter ab. So soll geprüft werden, ob es Beitragspflichtige gibt, die bisher noch nicht zahlen. Die Kosten für den Abgleich belaufen sich auf 12 Mio. Euro. 

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„Sender sollten Ansatzpunkte auf Cent und Euro prüfen“

Medien-Minister Rainer Robra (CDU) kritisiert ARD & ZDF sehr deutlich

Die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer forderten von ARD und ZDF konstruktive Sparvorschläge. Doch sowohl der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm als auch ZDF-Intendant Thomas Bellut erteilten der Politik im April eine klare Absage. Im Interview mit dem „Tagesspiegel“ vom 10. Mai 2018 sagte der Medienpolitiker Rainer Robra, gleichzeitig Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, dass er von dieser Reaktion überrascht gewesen sein, weil darin „nicht die Erledigung des Auftrags steckt, den die Ministerpräsidenten den Intendanten erteilt hatten“.

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Rechnungshof in München mit hohen BR-Pensionskosten unzufrieden

Bayerischer Rundfunk (BR) droht Bilanzlücke bei Betriebsrenten von 400 Millionen Euro

Der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm fordert von der Politik eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags (zusätzlich 750 Mio. Euro pro Jahr) und warnt vor Programmeinschnitten. In seiner eigenen Sendeanstalt, dem BR, muss er beim Sparen mit gutem Beispiel vorangehen (die Ausgaben für das Fernsehen wurden bereits reduziert). Landesrechnungsprüfer haben untersucht, ob dieser Anspruch in die Tat umgesetzt wurde. In einem Bericht, den der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) am Dienstag dem 8. Mai 2018 in München veröffentlicht hat, würdigen die Finanzprüfer den Sparkurs der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt und fordern weitere Maßnahmen.

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RTL-Chefin Anke Schäferkordt will bei ARD/ZDF-Reform mitreden

Politiker sollen bei Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aktiv werden

Die Ministerpräsidenten haben ARD und ZDF aufgefordert weitere Sparkonzepte vorzulegen, damit der Rundfunkbeitrag stabil bleiben kann. Aber die Sendeanstalten sind der Forderung nicht nachgekommen. Mehr sei nicht möglich, ansonsten müsse man tiefe Einschnitte in das Programm vornehmen. Und der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm fordert zusätzlich drei Milliarden Euro für vier Jahre. In der aktuellen „Wirtschaftswoche“ hat sich Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL, mit einem Gastbeitrag zu Wort gemeldet und die Politik zum Handeln aufgefordert.

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Negative Finanz-Aussichten für ARD & ZDF

42 Prozent der Bürger wollen keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen

Nach einer aktuellen Civey-Umfrage (Tagesspiegel vom 6.5.2018) würde der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland massive Finanzierungsprobleme bekommen, wenn der Rundfunkbeitrag nur noch freiwillig zu zahlen wäre. Die Civey-Umfrage hat die Bürger mit der Frage konfrontiert: „Wie viel würden Sie monatlich pro Haushalt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen, wenn Sie selbst entscheiden könnten?“ Die Ergebnisse sind für ARD und ZDF eine schallende Ohrfeige. Nach den repräsentativen Ergebnissen würden insgesamt 42 Prozent der Befragten nichts mehr zahlen wollen; 19,4 Prozent kann sich einen Betrag zwischen sechs und zehn Euro vorstellen, 13,7 Prozent zwischen einem und fünf Euro.; 9,3 Prozent zwischen elf und 15 Euro und 7,9 Prozent würde zwischen 16 und 20 Euro zahlen. Nur zwei Gruppen wären bereit, freiwillig deutlich mehr als den derzeitigen Betrag von 17,50 Euro zu zahlen: 3,1 Prozent zwischen 21 und 25 Euro und 2,2 Prozent mehr als 25 Euro pro Monat.

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Nur 48 Prozent der Bürger mit Programmauftrag von ARD & ZDF zufrieden

Für das bestehende duale Rundfunksystem plädieren 74 Prozent der Bürger

In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL (Meedia 4.5.2018), ist nur knapp die Hälfte der Befragten der Meinung, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag gut (39%) bzw. sehr gut (9%) erfüllen. Aber immerhin sagen 30 Prozent das der Auftrag nur mittelmäßig erfüllt wird und 14 Prozent stellen den öffentlichen Anbietern ein schlechtes Zeugnis aus. Und nur 42 Prozent der Befragten hält die öffentlich-rechtlichen Programme für besser als die privaten Angebote. Insbesondere von den Bürgern mit Abitur oder einem abgeschlossenen Studium sind 53 Prozent von der Programm-Qualität von ARD und ZDF überzeugt. Dagegen sehen aber 34 Prozent keinen Unterschied und 16 Prozent finden die Qualität sogar schlechter.

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Fünf Länder werden in der Medienpolitik aktiv

Neuer Sendeauftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geplant

Bereits am 31. Januar 2018 hat die Rundfunk-Kommission der Länder in Berlin eine zweite Arbeitsgruppe für die Rundfunkreform eingesetzt. Auf Initiative von Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein wird an einer „Neufassung der Beauftragung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ gearbeitet. Hamburg und Sachsen haben sich der Gruppe angeschlossen. Damit arbeiten fünf Landesregierungen zusammen, die von CDU/CSU, SPD und GRÜNE angeführt werden. Den Vorsitz der Rundfunk-Kommission der Länder hat Rheinland-Pfalz, SPD-geführt, inne.

Die zweite Arbeitsgruppe hat das Ziel, die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts für den Sendeauftrag für ARD und ZDF, im Zeitalter des Medienwandels. Die Ergebnisse sollen zur nächsten Sitzung der Ministerpräsidenten am 14. Juni vorgestellt und diskutiert werden. In den letzten Wochen sind die ARD- und ZDF-Intendanten, mit Unterstützung der Aufsichtsgremien ihrer Anstalten, auf eine Blockadepolitik gegenüber den Ländern eingeschwenkt. ARD und ZDF wollen jährlich nur 153 Mio.€ einsparen (von über 9 Mrd.€), aber sie wollen keine grundlegenden Strukturreformen durchführen.

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ARD und ZDF haben die halbe Fernseh-Nation verloren

Foto HMTG: Hannover Kröpcke-Uhr

Junge Generation hat sich vom klassischen Fernsehen verabschiedet

Nach einer aktuellen Untersuchung von Camille Zubayr (ARD-Medienforschung) und Heinz Gerhard (ZDF-Medienforschung) über die Fernsehnutzung in Deutschland, hat jeder Bürger 2017 täglich 221 Minuten mit dem Fernsehen verbracht, 2016 waren es noch 223 Minuten. Veröffentlicht wurden die Daten in der neuen Ausgabe von „Media Perspektiven“ (3/2018).

In der Nutzung gibt es aber sehr große Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen. „Die Differenz zwischen den Generationen bei der klassischen Fernsehnutzung wächst zusehends“, so die Autoren. Der jahrelange Trend, wonach Jugendliche und junge Erwachsene verstärkt alternative Anbieter und Vertriebswege, wie Internetplattformen und Streamingdienste nutzen, vertieft sich Jahr für Jahr. Die 14- bis 29-Jährigen schauen täglich nur 94 und die über 60-Jährigen 248 Minuten fern. Dafür kommen bei den Jüngeren noch täglich 53 Minuten für Streamingdienste hinzu.

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Marietta Slomka: „Ich, stutenbissig? So ein Quatsch!“

Moderatorin vom „Heute Journal“ wehrt sich gegen Kritik an ihrer Interview-Führung

Die ZDF-Frontfrau Marietta Slomka vom „Heute Journal“ – alle drei Wochen an sieben Tagen auf dem Bildschirm – wehrt sich gegen heftige Kritik an ihrer Interview-Führung. „Ich frage hartnäckig nach, wenn ich das Gefühl habe, dass jemand ausweicht“. Das tue sie unabhängig vom Geschlecht des Gesprächspartners. Und so hat jeder Zuschauer seine eigene Meinung zur Person Slomka. Entweder man ist ein Fan ihres kritischen Nachfragens, mit zum Teil brachialen Unterbrechungsmethoden oder man ist der Meinung, sie versucht sich selbst zu profilieren, indem sie Politiker vorführt. Wer kennt nicht das legendäre Interview mit Sigmar Gabriel oder auch harte Befragungen mit Markus Söder, Christian Lindner, Alexander Dobrindt oder Dorothee Bär, aus der jüngsten Vergangenheit.

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ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm fordert mehr Geld von den Zuschauern

ARD und ZDF erreichen nur noch 13 von 100 möglichen Zuschauern im Alter bis 49 Jahren 

Wir wollen 750 Millionen Euro mehr im Jahr oder die Programme werden massiv reduziert. Und das, obwohl die KEF am 19. Februar 2018 ARD und ZDF einen Überschuss von 544,5 Mio. Euro bis 2020 bescheinigt hat. Der Intendant vom Bayerischen Rundfunk (seit 2010) und ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm verschärft den Ton gegenüber der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), den 16 Ministerpräsidenten der Länder und den Landtagsabgeordneten.

Er kennt sich aus mit drastischen Formulierungen und erprobten Machtstrategien als ehemaliger Pressesprecher (1999 bis 2003) von Edmund Steuber (CSU) und Kanzlerin Merkel (2005 bis 2010). Sein Wechsel von der Regierungstätigkeit an die Spitze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wurde seinerzeit von den Medien heftig kritisiert. Dieser sei „einzigartig und dreist“, so der „stern“ am 5. Mai 2010 – er ist „Angela Berlusconis Statthalter in München“. Er soll „Merkel als Art Präsidentin vermarkten“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ am 20. Mai 2010. Von 1991 an war der Jurist und Journalist Wilhelm in Diensten der bayerischen Staatsregierung tätig und als Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher war er beamteter Staatssekretär.

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Dänemark schafft die Rundfunk-Gebühren ab

Positive Reaktionen in der Bevölkerung über Regierungs-Entscheidung 

Die dänische Minderheitsregierung aus drei liberalen und konservativen Parteien und die rechte Volkspartei haben beschlossen, die Rundfunk-Gebühren abzuschaffen und gleichzeitig soll der Etat vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk „Danmarks Radio“ (DR) in den nächsten fünf Jahren um 20 Prozent reduziert werden. Die Finanzierung erfolgt ab 2019 über Steuern – die aber nicht erhöht werden sollen. Angekündigt wurde diese Reform auf einer Pressekonferenz am 16. März 2018 von Finanzminister Kristian Jensen. Dabei darf DR selber entscheiden, in welchen Bereichen gespart werden soll. Die Jahresgebühr beträgt aktuell umgerechnet 339 Euro, der Rundfunk-Etat 426,9 Mio. Euro und die Kürzungen werden sich in den fünf Jahren auf 103,77 Mio. Euro belaufen. DR strahlt 6 Fernseh- und 9 Hörfunk-Programme aus. Drei Radioprogramme wurden bereits vor einiger Zeit eingestellt. 

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Ministerpräsidenten fordern von ARD und ZDF Bericht zum Sparen

Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht in eine neue Runde

Die Rundfunkkommission der Länder hat am Dienstag, 6. März.2018, den Intendanten der Rundfunkanstalten mitgeteilt, dass sie bis Ende April über den aktuellen Stand der laufenden Einsparungsanstrengungen einen Bericht vorlegen sollen. Das Gespräch am Abend, so die rheinland-pfälzische Medien-Staatssekretärin Heike Raab gegenüber dpa, sei ein sehr offener und konstruktiver Dialog gewesen. ARD und ZDF wollen bis 2028 rund 951 Millionen Euro einsparen.

Die Ministerpräsidenten der Länder erklärten bereits im Oktober 2017, dass die Sparankündigungen von ARD und ZDF nur ein erstes gutes Zeichen sei – nicht mehr. Sie machten deutlich, dass das nicht alles gewesen sein kann. „Die Anstalten müssen ihre Anstrengungen konsequent fortsetzen. Sie sind gefordert, weiter Doppelstrukturen ab- und die crossmediale Zusammenarbeit auszubauen. Maßnahmen zur Strukturoptimierung sind aber nur die eine Seite des von den Ländern angestoßenen Reformprozesses“.

In einem Schreiben der Bayerischen Staatskanzlei vom 9. März 2018 an die Redaktion „Neue ARD-Forum“ heißt es, „dass die Bayerische Staatsregierung die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland ernst nimmt. Es ist insofern auch kein Widerspruch, dessen wichtige Bedeutung für das duale Rundfunksystem in Deutschland hervorzuheben und gleichzeitig die Notwendigkeit von Reformen zu erkennen“, und „dass die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Finanzierung nur durch entschlossene Reformschritte  gesichert werden kann“.

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„Aufbruchstimmung“ – die Reaktionen auf das WDR-Print-Plagiat

23.12.2010 von: freienseiten.de

Überschwänglich reagierten viele im Westdeutschen Rundfunk – und manche in der Presse – auf das WDR-Print-Plagiat, das Unbekannte in 10.000 facher Auflage seit Ende September verteilt haben. Beim NDR und MDR ließ ver.di mehrere tausend Exemplare unverändert nachdrucken und verteilen – weil die Verhältnisse dort ähnlich seien, wie die ver.di-Aktiven meinen.

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ARD und ZDF haben eine halbe Milliarde Euro Überschuss

KEF-Vorsitzender Dr. Fischer-Heidlberger legte am 19. Februar 2017 21. Bericht in Berlin vor

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) errechnet in ihrem 21. Bericht für 2017 bis 2020 einen Überschuss der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von 544,5 Mio.€. Die Kommission sieht keine Notwendigkeit, anders als von ARD und ZDF erwartet, den Landesregierungen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zu empfehlen.

Die Feststellungen der Kommission zu Erträgen und Aufwendungen bleiben weitgehend im
Rahmen der Feststellungen des 20. Berichts. Größere Abweichungen gibt es vor allem beim
Überschuss aus der Vermögensrechnung der Anstalten zum 31. Dezember 2016. Hier belaufen
sich die sog. anrechenbaren Eigenmittel nach den Bedarfsanmeldungen zum 21. Bericht auf
der Basis von Ist-Zahlen auf 1.158,4 Mio.€. Im Zuge der Anmeldungen zum 20. Bericht
waren anrechenbare Eigenmittel nur in Höhe von 378,0 Mio.€ geplant. Der Zuwachs ist zum
einen eine Folge höherer Einnahmen in der Periode 2013 bis 2016 und ergibt sich zum anderen
vor allem durch Einsparungen im Programmbereich und durch nicht getätigte Investitionen.

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Schweizer für Erhalt der Rundfunk-Gebühren

No-Billag-Plakat – Volksabstimmung über die Rundfunkgebühren in der Schweiz 2018

Rundfunk SRG will 2019 Gebühren von 451 auf 365 Franken reduzieren

Die Schweizer haben am Sonntag (4. März 2018) mit 71,6 Prozent gegen die Abschaffung der Rundfunkgebühren (Billag) gestimmt. Wäre die „No Billag“-Initiative angenommen worden, hätte die öffentlich-rechtliche „Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft“ (SRG), die mit 1,2 Milliarden Franken den grössten Teil der Gebühren erhält, womöglich den Sendebetrieb einstellen müssen. Am Ende votierten nur 28,4 Prozent der Stimmbürger für die Initiative – noch weniger als die letzten Umfragen vermuten ließen (33%). Die Beteiligung lag bei 54,8 Prozent. Dennoch ist auch der SRG-Führung klar, dass sich nach dem überraschend klaren Votum der Schweizer etwas ändern muss. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand hat daher noch am Sonntag ein umfassendes Reformpaket angekündigt. „Wir sind nun aufgefordert, unser Unternehmen neuen finanziellen Rahmenbedingungen und neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen anzupassen. Wir wollen die Rückmeldungen aus der Gesellschaft einfließen lassen – sowohl die ermutigenden als auch die kritischen.“

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55% sagen JA und 39% NEIN zu ARD & ZDF

Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Eine Mehrheit der Deutschen Bevölkerung will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk behalten. In einer Civey-Umfrage für das „Hamburger Abendblatt“ (3.März 2018) lehnen rund 55 Prozent der 5.034 Befragten (laut Civey wurden diese repräsentativ ausgewählt) eine Abschaffung von ARD und ZDF ab. 39 Prozent davon sagten, die öffentlichen Sendeanstalten sollten „auf keinen Fall“ abgeschafft werden, 16 Prozent stimmten mit „eher nein“. Allerdings zeigte die Umfrage auch sehr deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung ARD und ZDF nach derzeitigem Stand abschaffen würde. 29 Prozent der Befragten erklärten, die Öffentlich-Rechtlichen sollten „auf jeden Fall“ abgeschafft werden, 10 Prozent antworteten hier mit „eher ja“. 6 Prozent der Befragten waren unentschlossen.

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„Ich blickte in den Abgrund“

Neuer Intendant Tom Buhrow: WDR droht 2024 ein Minus von 1,3 Mrd. Euro

Frischen Wind braucht die große (öffentlich-rechtliche) Anstalt WDR. Am 29. Mai 2013 wurde Tom Buhrow vom WDR-Rundfunkrat mit einer satten Mehrheit von 41 Stimmen (bei sechs Gegenstimmen) zum neuen Intendanten in Köln gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Monika Piel an – also von der Intendantin, die außer einem Jahresgehalt von 352.000 Euro (inklusive 21.000 Euro für den auch privat genutzten Dienstwagen) auch noch Nebeneinkünfte in Höhe von 58.922 Euro (2012) kassierte, was in Medienkreisen und bei Gebührenzahlern für großes Unverständnis und viel Ärger sorgte. Das Gehalt von Tom Buhrow liegt bei stolzen 367.232 Euro im Jahr. Die Nebeneinkünfte sind auf 6.000 Euro jährlich begrenzt worden.

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© rbb/Hanna Lippmann Fernsehzentrum des RBB Berlin
HAUS DES RUNDFUNKS an der Masurenallee in Berlin © rbb/Hanna Lippmann
Rundfunk historisch: Österreich und Deutschland (West) am 27.11.1972
Radio historisch: Funk-Stunde Berlin und Deutschlandsender am 28.2.1936
Radio historisch: Mirag Leipzig 1934
BBC-Logo 1969
Radio historisch: BBC Radio-Times 1928
Fernsehen historisch: USA - Bundesstaat Indiana 1958

 Adressen von Rundfunk-Anstalten

Erstes Deutsches Fernsehen
Programm-Direktor: Volker Herres

Zuschauerredaktion
Postfach 20 06 65
80006 München
Tel. (089) 5900-23344
Fax (089) 5900-24070
info@DasErste.de
www.DasErste.de
Zweites Deutsches Fernsehen
Intendant: Thomas Bellut

ZDF
ZDF-Straße 1
55127 Mainz
Postanschrift:
ZDF
55100 Mainz
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E-Mail: info@zdf.de
Bayerischer Rundfunk
Intendant: Ulrich Wilhelm

Rundfunkplatz 1
80300 München
Tel. (089) 59 00-01
Fax (089) 59 00-23 75
info@br.de
www.br.de
Hessischer Rundfunk
Intendant: Manfred Krupp

Bertramstraße 8
60320 Frankfurt/Main
Tel. (069) 155-1
Fax (069) 155-2900
hzs@hr.de
www.hr.de
Mitteldeutscher Rundfunk
Intendantin: Karola Wille

Kantstraße 71-73
04275 Leipzig
Tel. (0341) 300-96 96
Fax (0341) 300-29 65 37
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www.mdr.de
Norddeutscher Rundfunk
Intendant: Lutz Marmor

Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
Tel. (040) 4156-0
Fax (040) 44 76 02
ndr@ndr.de
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Radio Bremen
Intendant: Jan Metzger

Diepenau 10
28195 Bremen
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Fax (0421) 246-412 00
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www.radiobremen.de
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Intendantin: Patricia Schlesinger

Masurenallee 8-14
14057 Berlin
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Fax (030) 97 99 3-19
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www.rbb-online.de
Saarländischer Rundfunk
Intendant: Thomas Kleist

66100 Saarbrücken
Tel. (0681) 602-0
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Neckarstraße 230
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Westdeutscher Rundfunk
Intendant: Tom Buhrow

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