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Der Rundfunkbeitrag soll 2021 erhöht werden

Seit November war es schon bekannt und die KEF (Kommission zur Ermittlung der ör Rdf.-Finanzen) hat am 20.2.2020 mitgeteilt: Der Rundfunkbeitrag soll ab 1.1.2021 um 86 Cent auf dann 18,36 Euro angehoben werden. Am meisten Abstriche machte die KEF bei der ARD, die aber auch mit Abstand der größte Empfänger ist. Hier verringerte man den angemeldeten Finanzbedarf um rund eine Milliarde Euro, beim ZDF waren es 460 Millionen und beim Deutschlandradio immerhin noch 37 Millionen. Von der empfohlenen Beitragserhöhung entfallen 47 Cent auf die ARD, 33 Cent auf das ZDF und 4 Cent auf das Deutschlandradio. Zwei Cent der Erhöhung sind der Anteil, den die Landesmedienanstalten enthalten. 

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Frontal-Angriff von Johnson auf die BBC

Foto bbb.co.uk

Der neue Premierminister Boris Johnson startet einen Frontal-Angriff auf die BBC und will laut einem Bericht der englischen Tageszeitung „Sunday Times“ die ör Rundfunkgesellschaft BBC drastisch umbauen. Die Zeitung beruft sich auf ein internes Papier. Demnach soll die allgemeine Rundfunkgebühr (Licence Fee) für die BBC abgeschafft und durch ein Abomodell ersetzt werden. Dabei war Johnson Korrespondent in Brüssel, Kolumnist und Herausgeber eines politischen Magazins, doch mittlerweile steht er als Premierminister mit vielen Medien auf Kriegsfuß. Demnach sieht die Planung der Regierung vor, die BBC auf einen Rumpfbestand, der über Abonnements und Werbung finanziert wird, zu reduzieren und den Sender wieder stärker auf seine eigentliche Kernaufgabe, den World Service auszurichten. Die vielen Radio- und Fernsehsender, die die BBC zwischenzeitlich aufgebaut hat, sollen privatisiert und verkauft werden, das Online-Angebot der BBC im Ausmaß deutlich reduziert werden.

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Die Tagesthemen bekommen mehr Sendezeit – der Sport nicht mehr Geld

Pinar Atalay - Tagesthemen - Foto NDR/Thorsten Jander

Moderatorin Pinar Atalay  © NDR/Thorsten Jander

Auf der ARD-Pressekonferenz am 12.2.2020 in Köln haben der ARD-Vorsitzende, WDR-Intendant Tom Buhrow und der ARD-Programmdirektor Volker Herres, einige Neuerungen für das ERSTE bekanntgegeben. Danach sei, so Buhrow, bereits beschlossen, die „Tagesthemen“ am Freitag um 15 auf 30 Minuten zu verlängern (21.45 bis 22.15 Uhr). Auch wenn damit die „Tagesthemen“ und das „heute-journal“ sich um 15 Minuten überlappen werden. Das sei „absolut vertretbar“, sagte Herres. Der Intendant des ZDF, Thomas Bellut, sei von Herres auch schon informiert worden. Die Antwort steht noch aus. 

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