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Mit Luna durch die Nacht – Fünf ARD-Nachtradios und weitere 33 Programme

RBB-Funkhaus Berlin (Foto rbb.de)

In Deutschland werden aktuell 438 Radioprogramme ausgestrahlt und online kommen unzählige Angebote hinzu. Der ARD-Hörfunk bzw. die neun unabhängigen Landesrundfunkanstalten (LRA) und Deutschlandradio strahlen tagsüber 78 Programme (terrestrisch und online) aus. Auch in der Nacht bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) mit 43 Programmen (2017) eine große Auswahl an. Wie Kritiker in und außerhalb der Sendeanstalten meinen, zu viele. Denn am Tage hören rund 37 Millionen Menschen die ARD-Angebote mit einer Tagesreichweite von 52,5 Prozent (media analyse 2019 Audio I.). Zum Vergleich: Kommerzielle Radioprogramme werden von täglich 30,1 Millionen Menschen genutzt, das sind 42,7 Prozent. Täglich (Montag bis Freitag) schalten 54,25 Millionen Menschen das Radio ein (für mindestens 15 Minuten), das sind 77 Prozent der Bevölkerung. Diese hören jeden Tag im Durchschnitt 249 Minuten Radio.

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Andrea Nahles – Sieg oder Niederlage

SPD-Partei- u. Fraktions-Vors. Nahles (Foto ARD.de)

Die SPD war eine große und stolze Volks-Partei mit Bundeswahl-Werten von über 40 Prozent. Aber diese goldenen bzw. roten Wahlzeiten sind für immer vorbei. Seit einigen Jahren rast der SPD-Zug ungebremst eine Steilküste hinunter, obwohl die Lokführer bzw. Partei-Chefs ständig ausgewechselt wurden. Deren Namen kennen Journalisten und Bürger bis zum Überdruss. Und das Ende der stolzen Partei ist mittlerweile ein Drama im sozialdemokratischem Genossen-Theater. Zur besten Sende- und Schreiblaune der Medienwelt läuft das große Finale: Das Ende ist Nahles – Kollaps der SPD ?!

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ARD & ZDF brauchen noch mehr Geld

Senderlogo von ARD/ZDF/Deutschlandradio

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk legt der KEF Finanzplanung für 2021 bis 2024 vor   –   

Die 11 öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (9 im ARD-Verbund, ZDF und Deutschlandradio) haben in einer konzertierten Aktion ihre Finanzplanung für die Beitragsperiode 2021 bis 2024 bekannt gegeben und am 30. April der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) übermittelt. Sie wollen allgemein einen jährlichen Aufschlag von 2,49 Prozent und beim Personal von jährlich 2,5 Prozent. Bei der Steigerungsrate für das Personal argumentieren ARD und ZDF unisono, dass sie „deutlich unter den Tarifsteigerungen beim öffentlichen Dienst“ liegt. Dafür liegen aber die ARD/ZDF-Gehälter über dem öff.Dienst (TvöD). Hier könnten bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden.

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