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Senioren retten ARD und ZDF vor dem Niedergang

Foto HMTG: Hannover Kröpcke-Uhr

Zuschauer ab 50 Jahren sind treu und die Jüngeren sind in der neuen Medienwelt – 

Das Fernsehen kann sich nur noch auf Zuschauer verlassen, wenn sie älter als 50 Jahre sind. Die Zahlen von Media Control zur durchschnittlichen Sehdauer pro Tag zeigen hier einen ungebrochenen Trend: In der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren ist eine verstärkte Zuwendung über den Zeitraum zwischen 2005 und 2018 festzuhalten – und zwar von 267 auf 297 Minuten. Diese Werte werden von Menschen über 65 Jahren noch deutlich übertroffen. Von 287 Minuten im Jahr 2005 gab es einen Anstieg auf 335 Minuten im Jahr 2018. Das sind je Person fünf Stunden und 35 Minuten Fernsehen.

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Einschaltquoten 2018: ARD stagniert und die Privaten verlieren –

Das ZDF war 2018 Deutschlands quotenstärkstes Fernsehprogramm. Mit 13,9 Prozent steigerte sich das ZDF gegenüber dem Jahr 2017 um satte 0,9 Punkte auf den besten Jahresmarktanteil seit 1996. Zwar lief es für die Mainzer in Jahren mit einer Fußball-WM oder -EM immer besser als sonst, aber einen solch großen Zuwachs verzeichnete der Sender seit 22 Jahren nicht mehr. Für „Das Erste“ (ARD) ging es zwar auch etwas nach oben – allerdings nur um 0,2 Zähler auf 11,5 Prozent (Platz 2), den zweitschlechtesten Marktanteil der ARD-Geschichte. Die sieben Dritten kamen auf insgesamt einen Marktanteil von 12,7 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die die Gesellschaft für Konsum, Markt- und Absatzforschung (GfK) im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) erfasst.

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